Zwischen Glitzer, hochhackigen Sandalen und Abdeckstiften stellen sie eine Sache klar: Donald Trump kann uns mal. Die Abneigung gegen den neuen US-Präsidenten steht auf Unterhosen und Oberteilen geschrieben, und sie dröhnt aus Lautsprecherboxen.

Auf der New York Fashion Week hat er nichts zu suchen – das symbolisieren Models und Designer in dieser Woche immer wieder.

So wie diese Frau, die auf dem Laufsteg von Jeremy Scott eine Ansage macht:
(Bild: Reuters)

Auf der Rückseite des Oberteils: die dienstlichen Telefonnummern aller Senatsmitglieder – falls jemand seine Kritik an Donald Trump persönlich loswerden will.

Fashion-Bloggerin Aimee Song lässt sich vor einer Show so auf der Straße ablichten:
Bei dem Label LRS zeigt sich eine Frau in Slip mit Statement.
Und noch eine:
Unter #tiedtogether und mit einem weißen Bandana solidarisieren sich viele Models mit all denjenigen, die Trump ausgrenzt – zum Klicken:
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Bei Calvin Klein läuft ein Song, der vor allem wegen dieser Zeile hängenbleibt: "This is not America".
Trump, falls du noch Fragen hast – dieses Model hat die Antwort.
(Bild: Getty Images)
Anna Wintour ist voll für die – von Trump kritisierte – Organisation "Planned Parenthood". Die berät Frauen, die abtreiben wollen. Ein wichtiges Thema, zeigt Wintour mit einem pinken Button an der Jacke:
Designer Christian Siriano präsentiert ein Shirt, das alle Menschen gleichermaßen feiert:
Und dann kommt sie, mit lauten und deutlichen Worten: die Rapperin "Tt the Artist". Am Ende der Show von Chromat läuft sie über den Laufsteg, brüllt ins Mikro: "Fuck Donald Trump, Who Donald Trump, Fuck Donald Trump".
Auf der anderen Seite des Atlantiks haben die Menschen übrigens auch was gegen Trump – zum Beispiel in Hamburg:


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Steinmeier ist neuer Bundespräsident. Was du noch nicht über ihn wusstest

Dass Ex-Außenminister Frank-Walter Steinmeier, 61, am Sonntag zum Bundespräsidenten gewählt wurde, ist keine große Überraschung. Der, der die meisten Stimmen der Bundesversammlung gewinnt, macht eben das Rennen. Steinmeier brauchte 631 Stimmen für den Sieg und bekam 931 Stimmen.

Die Parteien CDU, CSU und SPD hatten ihn bereits im Vorhinein nominiert, somit waren ihm 923 Stimmen schon einmal so gut wie sicher.

Hier gibt es noch mehr Fakten zur Bundespräsidentenwahl: