Und das Jahr darauf.

Sich in der kalten Jahreszeit mit neuer Kleidung auszustatten ist teuer. Ein Strickpullover zum Beispiel kostet gut und gerne 40 Euro. Und das ist nur der Fast-Fashion-Preis. Wer eine nachhaltige Alternative will, muss mindestens doppelt so viel zahlen. Doch es lohnt sich. Denn an einem fair produzierten Strickpullover aus Bio-Baumwolle hat man länger Freude. Nicht zuletzt, weil er etwas mehr gekostet hat und man deswegen besser mit ihm umgeht. 

Das gilt natürlich nicht nur für Strickpullover – hier sind 12 nachhaltige Winter-Basics:

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Die Marke "Twothirds" aus Barcelona trägt ihren Namen, weil zwei Drittel unserer Erde mit Ozeanen bedeckt sind – die es zu schonen gilt. Zum Beispiel durch die Verwendung von biologisch abbaubaren Verpackungen. Oder durch das Recyceln von Materialien, wie bei diesem Damen-Cardigan für 87 Euro. Wolle, Nylon und Baumwolle wurden wiederverwertet, um ihn herzustellen.     

Dieser Pullover ist aus Bio-Baumwolle und wurde in Europa hergestellt. Weil das Unternehmen keine Massen produziert, muss man den gewünschten Artikel vorbestellen.

Aus Bio-Baumwolle ist auch dieser schwarze 🛒Herren-Pullover mit Reißverschluss. Für das Label "Armedangels" aus Köln ist Nachhaltigkeit kein Trend – "grüne Mode" gibt es dort bereits seit 2007.

65 Prozent Wolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung und 35 Prozent Bio-Baumwolle stecken in diesem 🛒Damen-Pullover. Er wurde in Istanbul hergestellt und ist nicht nur in dunkelgrau, sondern auch in blassrosa und karamell erhältlich.

Etwa zur Hälfte aus Bio-Schurwolle und zur anderen Hälfte aus Bio-Baumwolle ist dieser Grobstrick-Rippenschal von der Slow-Fashion-Marke Lanius aus Köln, zu dem es auch die passende Mütze gibt. Zu kaufen gibt es beides nicht nur in cremeweiß, sondern auch in knalligem Rot und Dunkelblau.

Diese 🛒Herren-Jeans ist chlorfrei gewaschen und mit einem Patch aus Papier statt Leder. Sie ist außerdem aus Bio-Baumwolle und neben dem hier gezeigten Dunkelblau auch noch in zwei helleren Tönen erhältlich.

Schon seit Jahren sind Mom-Jeans wieder im Trend. Ihre hochgeschnittene Taille und das lockere Bein, das unten wieder enger zusammenläuft, erinnern an die Achtziger. 🛒Dieses schwarze Modell ist aus Bio-Baumwolle, bei deren Herstellung im Vergleich zu herkömmlichen Fasern 91 Prozent weniger Wasser verbraucht wurde.     

Und trotzdem ist manchmal einfach kein Jeans-Tag. Für solche Fälle gibt es 🛒Hosen wie diese von "People Tree", die gleich mehrere Vorteile bietet: Sie ist aus kontrolliert biologischer Baumwolle, ist mit der hohen Taille und dem geraden Bein schmeichelnd geschnitten und, am allerwichtigsten, sie hat einen elastischen Bund.    

Die perfekten Chelsea Boots existieren nicht? Doch, 🛒hier sind sie. Sie wurden in Portugal aus veganem Leder hergestellt und mit einer Sohle aus recyceltem Gummi ausgestattet.

Auch diese 🛒Herren-Schuhe sind aus pflanzlichem Leder und wiederverwertetem Kautschuk. Sie sind außerdem atmungsaktiv und wasserabweisend.

Zugegeben: Diese 🛒Puffer-Jacke für Damen ist kein Schnäppchen. Dafür wurde sie komplett aus recyceltem Polyester hergestellt. Sie stammt von der niederländischen Marke "Kings of Indigo", deren Kleidungsstücke auf eine lange Lebensdauer ausgelegt sind. 

Dieser vegane 🛒Herren-Parka hält warm, obwohl er nicht mit Daunen, sondern mit einer Baumfrucht gefüllt ist: Kapok. Die Pflanze wächst ohne den Einsatz von Pestiziden, bis ihre Schoten in Handarbeit von lokalen Bauern geerntet werden.


Fühlen

Schluss mit Höflichkeit: Ab sofort werde ich Fleischesser missionieren
Im Video erklärt Sebastian, warum es dafür höchste Zeit ist.

Fast das gesamte in Deutschland konsumierte Fleisch stammt aus Massentierhaltung, die regelmäßig durch Ekel-Skandale und Schockvideos im Fokus der Öffentlichkeit steht. Gleichzeitig beteuern viele Fleischesser gern, bewusst einzukaufen und artgerechte Haltung zu unterstützen. 

bento-Redakteur Sebastian Maas, der seit knapp einem Jahrzehnt kein Fleisch mehr isst, ärgert das. Denn entweder belügen die Carnivoren ihn – oder sich selbst. Trotzdem hat er sich jahrelang zurückgehalten und verständnisvoll reagiert, wenn er beim Familienessen oder auf der Hochzeitsfeier von Freunden auf das Thema angesprochen wurde. Nach der Devise: Bloß keinen Streit provozieren, Vegetarier kann eh keiner leiden.