Bild: Lisa Meinen

Crop-Tops!
High Waist-Bikinis!
Abgewetzte Lederrucksäcke!

Festivals – es gibt wohl kaum eine andere Veranstaltung, auf der mehr lässige Menschen rumlaufen. Lässige Menschen, die sich aber gleichzeitig schon Tage vorher ernste Gedanken über das Outfit gemacht haben.

Wie sehen Menschen aus, die am 10. und 11. September auf dem Lollapalooza in Berlin feiern?

Sie tragen ihr Tetrapack als Accessoire, sitzen mit pinken Sonnenbrillen in Campingstühlen – und pusten Seifenblasen. Erst zum zweiten Mal findet das Lollapalooza in Europa statt, auch im vergangenen Jahr kam das Festival mit amerikanischen Wurzeln nach Berlin.

Zwischen Elektrokabeln und Dixieklos haben wir auf den 882.000 Quadratmetern Treptower Park einige der 140.000 Besucher getroffen.

Was haben sie an? Und vor allem: Wieso?
Lisa, 26: "Bei mir heißt es grundsätzlich: schwarz! Dazu neutrales Make-up und gecreppte Haare. Und normalerweise trage ich auch ausgeflippte Sneaker."
Ross, 28: "Ich habe Hosenträger für mich entdeckt. Ich stehe total auf die Styles von früher. Um nicht oll zu wirken, kombiniere ich türkis."
Ezgi, 26: "Ich liebe Looks aus Hollywood-Filmen. Und ich hab kein Problem, meinen Bauch zu zeigen - weil ich mich total wohl in meinem Körper fühle."
Ellie, 23: "Dieser Gummi-Anzug macht einfach Bock. Ich finde es auch richtig gut, dass es heiß ist. Dann klebt das Gummi richtig schön am Körper."
Leonie (links), 24 und Alicia, 23: "Wir sind Schwestern und lieben die Farbe Weiß. Wir wollen mit den Outfits zeigen, dass wir starke Frauen sind."
Corinna, 32: "Ich habe immer Konfetti dabei. Und wenn ich das Gefühl habe, dass ich es in die Luft pusten will, dann hol ich es raus - und tu es."
Dominik, 23: "Ich bin eine Banane. Weil ich dafür kämpfe, dass Bananen fair gehandelt werden."
Ali, 20 "Ich will, dass man meinen BH sieht. Einfach, weil ich zeigen will, wie anders ich bin. Ich trage die Klamotten - danach wollen sie auch andere tragen."
Max, 27 und Franzi, 27: "Der Alltag ist immer so grau. Wir mögen Indianer, sind sehr naturverbunden und wollten so ganz bewusst rausstechen heute."
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Step rechts, Step links, Zigarette zum Mund, Step nach vorn, Step links. Und wie? Wir haben die tollsten Moves für euch festgehalten: #ZeigUnsDeinenFestivalmove!

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Art

Dieser Künstler füllt die U-Bahn mit liebenswerten Monstern

Das Pendeln mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gehört für viele gestresste Zeitgenossen zum schlimmsten Teil des Tages. Klar: Es ist voll, laut, dreckig – und langweilig.

Ein anonymer Künstler unter dem Pseudonym "subwaydoodle" hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Tristesse mit magischen Geschöpfen zu füllen. Manchmal liebenswert, manchmal furchteinflößend, quetschen sie sich neben die gelangweilt dreinblickenden Reisenden. Oft nehmen sie in ihrer Form und Gestalt auch Bezug auf die Fotografierten, etwa wenn sie sich möglichst weit das Handy ins Gesicht pressen.

Subwaydoodle, der (oder die?) auf seinem Instagram-Account bereits mehr als 40.000 Abonnenten hat, beschreibt die Mission lakonisch mit: