Bild: Annika Eliane Krause

Alaaf!

Es ist Karneval, die Straßen im Rheinland sind voll mit bunten Menschen, die gemeinsam feiern, schunkeln und tanzen. Doch neben der Feierei gibt es noch etwas anderes, das die fünfte Jahreszeit so einzigartig macht – die Kostümierung.

Während die einen jedes Jahr aufs neue das alte Cowboy-, Clown- oder Piratenkostüm aus der Verkleidungskiste kramen, gibt es andere, die das Verkleiden richtig zelebrieren.

Wir haben mitgefeiert und dabei die kreativsten, schönsten und lustigsten Kostüme gesucht – klick dich durch die Fotostrecke!
"Ich mag Ananas sehr gerne, aber sie zu essen ist irgendwie kompliziert. Ein Ananas-Kostüm zu basteln ist dafür sehr einfach: Das Gestrüpp auf dem Kopf besteht aus Filz und Pappe und das gelbe Kleid habe ich online bestellt."
"Insgesamt haben wir ein Jahr an den Kostümen gearbeitet, aber es hat sich gelohnt. Wir lieben den Karneval und das Verkleiden, das ist ein Hobby von uns."
"Wir wollten ein kreatives Pärchenkostüm machen und beim Durchstöbern im Internet hat uns 'Avatar' am besten gefallen. Im Endeffekt war es doch recht aufwändig, wir haben uns heute morgen jeweils 2,5 Stunden geschminkt."
"Ich bin letztens mit einem Heißluftballon geflogen und das hat mir super gefallen, also bin ich Ballonfahrer geworden. Die Sandsäcke am Korb sind ziemlich wichtig, sonst würde ich ja ständig wegfliegen."
"Ronja klaut die BHs und Lotta vertickt sie auf dem Schwarzmarkt. Ein BH kostet 250 Euro, das ist ein Sonderangebot. Greift zu, sie riechen nach besonderen Frauen."
"Auf die Idee, mich als Dusche zu verkleiden, bin ich wohl gekommen, während ich duschen war. Aber ich muss sagen, dass es im Kneipengedrängel ziemlich unpraktisch ist, eine Dusche zu sein."
"Wir kennen uns schon seit zehn Jahren und wollten uns unbedingt zu dritt verkleiden. Eine gute Freundin von uns hat für alle Freunde die Kostüme genäht – insgesamt 14 Stück."
"Heute Morgen rannte eine Schülerin auf mich zu und meinte 'Du bist der Eifelturm' – aber die anderen Schüler haben es erkannt."
"Ich liebe Harry Potter! Ich war extra in London, um den Zauberstab zu kaufen. Er hat 47 Pfund gekostet, auf den muss ich gut aufpassen."
"Ich bin ein Krümelmonster auf Diät, ab 18 Uhr gibt’s keine Kekse mehr. Das Kostüm habe ich mir zusammen gesammelt: Der blaue Body ist von meiner Mutter, den Rock habe ich selbst genäht und der Rest ist aus einer blauen Federboa."
"Ich bin im siebten Monat schwanger und habe eine schöne Kugel am Bauch, die perfekte Voraussetzung für einen Schneemann. Das Basteln war recht simpel, ich trage einen Maleranzug aus dem Baumarkt."
"Glatze und dicker Bauch – da gab’s nicht viel Auswahl als Kostüm. Ich finde, Shrek ist ein cooler Typ und passt super zu mir."
"Wir hatten Anfang November, noch vor der US-Wahl, eine Firmenfeier mit dem Motto 'Superhelden und Schurken'. Alle meine Kollegen sind als Superheld wie Batman oder Superman gegangen, ich habe mich als Schurke verkleidet: Donald Trump."
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Du bist kein Fan von Karneval, würdest den Hype aber gern verstehen, dann haben wir hier den richtigen Text für dich:


Fühlen

Aufputschen, Ausrasten, Aufräumen – unsere Storys der Woche

Im Flur von bento-Redakteurin Marlene Borchardt steht eine Kommode. In der verstaut sie Handtücher, Geschirrtücher und einen Duschvorhang. Außerdem: Schlüssel, Tabletten, Stifte, Kleingeld, Lippenstift, einen kleinen Plastik-Schneemann, Schrauben und Teile eines alten Computers. Ja, Marlene ist chaotisch, und sie will damit Schluss machen. Schließlich sagen alle, Aufräumen mache glücklich – aber warum eigentlich?