Bild: Flickr.com / Intel Ireland
Mode kann nicht nur nach irgendwas aussehen. Sie kann auch irgendwas machen.

Fünf Labels, fünfmal Hightech. Wenn das so weitergeht, können unsere Jeans uns bald ins All fliegen.

1. Wasserkleid

Der britische Designer Hussein Chalayan ist der König der perplexen Blicke und offenen Münder, die sieht man bei seinen Shows ständig. Nun hat er sich wieder was einfallen lassen: Er entwarf Uniformen aus dünnem Papier. Bei Kontakt mit Wasser löst es sich extrem schnell auf. Seine Models sehen auf dem Laufsteg wie begossene Pudel aus. Unter dem Papier kommt dann zum Vorschein: mit Swarovski-Kristallen überzogene Kleider.

2. Adrenalinkleid

Die Marke Chromat experimentiert mit dem Zusammenspiel zwischen menschlichem Körper und den Wundern der Technik. Die neueste Erfindung: der Adrenaline Dress. Was aussieht wie ein Mandala aus einem 3D-Drucker, ist in Wirklichkeit Hightech at it's best: Wenn das Adrenalin im Körper steigt und man beginnt, schneller zu atmen, breitet sich das Gitter aus.

Das bewirken Sensoren, die um den Brustkorb herum angebracht sind. Wenn der Atem wieder langsamer wird, zieht sich das Gitter zusammen. Wenn du auf der nächsten Party zeigen willst, wie stressig es für dich war, doch noch zu kommen: Zieh dieses Kleid an.

3. Leuchtkleid

Das Londoner Label CuteCircuit macht ziemlich abgefahrene Sachen mit LED-Lampen. Sie statteten Katy Perry mit einem Kleid für die MET-Gala aus, in das rund 3000 Micro-LEDs eingearbeitet waren – die Sängerin war nicht nur ein Firework, sondern leuchtete auf dem roten Teppich in allen Farben des Regenbogens. Die LEDs in den Kleidern lassen sich über eine App auf dem Handy steuern. Die Trägerin kann verschiedene Farbeinstellungen auswählen, die dann via Bluetooth an den Rock übertragen werden.

4. Druckerkleid


Für ihre Spring/Summer 2016 Show in Paris legte die niederländische Designerin Iris van Herpen die Schauspielerin Gwendoline Christie (spielt unter anderem Brienne von Tarth in Game of Thrones) auf einen runden Tisch mitten auf dem Laufsteg, der von Installationen umgeben war. Während die anderen Models um den Tisch herum liefen und die neue Kollektion von Iris van Herpen zeigten, entpuppte sich die Installation als ein 3D-Drucker, der Gwendoline live ein Kleid direkt auf den Körper druckte.

5. Spinnenkleid

Anouk Wipprecht liefert das ultimative Roboterkleid, den sogenannten "Spider Dress“. Laut der Designerin soll es der Trägerin helfen, ihre Emotionen auszudrücken und ihren persönlichen Raum zu verteidigen. Die Roboter-Spinnenbeine, die auf den Schultern angebracht sind, reagieren dank eingebauter Sensorenchips auf die Körpersignale der Trägerin und nehmen so verschiedene Positionen ein, um sie zu beschützen.

Noch mehr Style gibt's hier.