Die Welt von Harry Potter, Hermine, Ron und all den anderen ist für Magie bekannt, in dieser Welt geht es um das Erlernen von Zauberei und das Besiegen dunkler Mächte – nicht aber darum, was man trägt. 

Was die Klamotten der Charaktere betrifft, gibt es nicht viel zu sagen. Sie sind eben angezogen. Wenn es drauf ankommt, tragen sie einen Hut, der sprechen kann, oder einen Umhang, der unsichtbar macht. Das war es dann auch.

Rachel Bernstein war das nicht aufregend genug. "Ich habe in den vergangenen acht Jahren in der Bekleidungsindustrie gearbeitet", sagte die Abteilungsleiterin eines Onlineshops für Luxuskleidung dem Modemagazin "Who What Wear". 

"Ich liebe Fashion, aber genauso liebe ich Harry Potter. Ich wollte schon immer eine Welt erschaffen, in der das Haus Gryffindor und das Haus Dior sich treffen."

Stylishe Klamotten? Hemd und Umhang reicht!(Bild: Warner Bros.)
Harry-Potter-Charaktere und Designerklamotten? Das scheint so viel gemein zu haben wie Severus Snape und fröhlich tanzende Einhörner. 

Doch eines Nachts, als Rachel nicht schlafen konnte, setzte sie sich an ihren Rechner – und begann, Szenen aus ihren liebsten Filmen zu bearbeiten.

Harry bekam ein dunkelgrünes Shirt von Dior, ein bisschen oversized. Professor McGonagall bekam einen Mantel aus Samt-Patches, mit lockerem Bindegürtel. Und Hermine bekam eine blaue Jacke mit vielen Fransen.

Da Klamotten vom Laufsteg häufig sonderbar aussehen, sehen auch die Charaktere auf den Bildern sonderbar aus. Lustig, aber auch irgendwie lässig:
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"Ich wollte was machen, bei dem ich meine Photoshop-Skills auch noch ein wenig aufbessern kann", sagt Rachel. Jetzt teilen sich ihre Bilder tausendfach – und dabei hat sie auf ihrem Instagram-Account "Gryffindior" gerade einmal 20 Fotos hochgeladen. 


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Til Schweiger findet, dass man Dieter Wedel nicht bemitleiden darf
Genau das hat der Schauspieler Ulrich Tukur aber gemacht.

Nachdem mehrere Frauen dem Regisseur Dieter Wedel sexuelle Gewalt vorwerfen, äußern sich jetzt auch immer mehr Männer aus der Branche. Den Anfang machte Filmemacher Simon Verhoeven. Er bezeichnete Wedel in der vergangenen Woche als "Dreckssack" und klagte seine Branche an, die diesen "brutalen Gewalttäter" geschützt hätte. (bento)