Inspiration! Inspiration! Inspiration!

Ein Buch über Mode kann mehr sein als ein Haufen von Tipps, wie man immer und überall eine Pariserin sein kann. Mehr als 1000 Seiten wie zufällig zusammengestellter Streetstyle. Ein Buch über Mode kann mehr sein als oberflächliches Gequatsche auf Hochglanzseiten, die in Berlin, New York City oder Mailand gedruckt wurden.

Es gibt sie, die Bücher über Mode, die eine echte Inspirationsquelle für uns sein können. Ein Buch über Mode kann Gesellschaftsphänomene erklären und Ikonen porträtieren.

Wenn wir erst einmal lernen, wo und warum sich welche Leute wie kleiden und stylen, dann lernen wir vielleicht auch uns selbst besser kennen: den eigenen Geschmack, wie wichtig uns unsere Außenwirkung ist und ob wir vielleicht etwas ändern sollten an uns oder unserer Einstellung zu Menschen, die anders sind oder aussehen als wir.

Wir haben Bücher zusammengestellt, die jeder im Regal stehen haben sollte, der die Dinge mal wieder von außen betrachten möchte.
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"Mode? Gibt es nix Wichtigeres?"

Wer das Gefühl hat, diese Frage schon mal ausgesprochen zu haben, der sollte mal einen Blick in dieses Buch werfen. Denn die Autorin Frances Corner, die das London College of Fashion leitet, fasst ihre Überlegungen zur Branche, zur Geschichte und zum kulturellen Wert der Mode so zusammen, dass der Leser zumindest das Gefühl bekommt, er könnte Mode verstehen.

Wie sie entsteht, warum sie Spaß macht oder richtig sauer machen kann: Corner stellt 101 Gründe vor, warum Mode eben doch wichtig ist. Hier geht’s zum Buch.

Affiliate-Links. Was ist das?

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Endlich mit den Berliner Szene-Hipstern mithalten oder sich die eigenen Yeezys schneidern? Dann würdest du cool aussehen, vielleicht, aber in "Cool aussehen" geht es um viel mehr – nämlich um die Frage, warum manche von uns überhaupt danach streben, cool auszusehen.
Es geht um das Gefühl, das jeder mal hatte, wenn die eigene Mutter entsetzt "Wie bitte? So willst du rausgehen?" durch den Flur brüllte – und man "Jaaaa!" schrie, aber trotzdem kurz zögerte.

Denn viele wollen auffallen, aber trotzdem dazugehören.

Dieses Bedürfnis untersuchen Wissenschaftler, Philosophen und Mode-Experten in diesem Buch, dafür betrachten sie den Stil verschiedener Jugendkulturen von 1950 bis heute.

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Apropos Yeezys. Spätestens seit dem Hype um die Turnschuhe von Kanye West für Adidas ist wohl jedem klar: Ein Sneaker ist ein Statussymbol, ein Statement, ein Sammlerstück.

Aber Kanye war natürlich nicht der erste, der einen Schuh kreieren ließ, der den Coolness-Faktor eines jeden Trägers um das 100-fache steigern sollte.

Erinnern wir uns zum Beispiel an die Zeit, als alle – alle – noch Chucks trugen. An den Moment, als Vans die Skateboardszene eroberten. Als Menschen plötzlich Adidas' "Superstar" feierten, einen Schuh mit weißer Plastikkappe. Noch mehr berühmte Sneaker sammelt dieses Buch, geschrieben von dem Kurator eines Londoner Designmuseums.

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Leandra Medine ist kein Modepüppchen. Ihr geht es darum, sie selbst zu sein.

Da das ja heutzutage jede zweite Bloggerin sein will, will Medine den Unterschied machen: "Man selbst zu sein bedeutet, eine Frau zu sein, die sich auf eine elegante, aber offensive Weise so kleidet, dass Menschen des anderen Geschlechts davon abgeschreckt sind. Etwa durch Haremshosen, Boyfriend-Jeans, Overalls, Schulterpolster, Schmuck, der aussieht wie eine Waffe – oder Blogs." So steht es auf dem Buchrücken.

Man selbst zu sein, soll hier also bedeuten, Dinge zu tragen, die man trägt, auch wenn andere sie vielleicht unschön finden. Medine macht genau das. In die diesem Buch erzählt sie, wie sich das anfühlt.

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Natürlich können auch Männer Mode. In diesem Buch befinden sich 69 Porträts über 69 inspirierende, moderne Männer. Von Ai Wei Wei und David Beckham über Christoph Waltz und Tom Ford, bis hin zu Tim Blanks und Ewan McGregor. Wir können ihre Stile betrachten und uns damit auseinandersetzen – in besonderen Fotografien. Hier geht’s zum Buch.

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Man mag sich über die Modebranche wundern. Zum Beispiel, wenn Rick Owens Models über den Laufsteg schickt, die andere Models trugen. Wenn Iris van Herpens verrückte Kleider aus der Zukunft schneidert oder Jürgen Teller Kim Kardashian in Oma-Unterwäsche auf einem Sandhügel fotografiert.

In diesem Buch hat es sich Autor Jan Kedves zur Aufgabe gemacht, bei denen nachzufragen, die man vielleicht nicht auf Anhieb versteht. Herausgekommen sind 25 interessante Gespräche: mit Kennern der Branche, Modedesignern und Models, die ehrlich von ihrem Alltag und inspirierend von ihren Visionen berichten.

In der Fotostrecke: Wenn Models Models tragen
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Sophia Amoruso ist ein Girlboss. Ihre Geschichte mag wie ein kitschiges, modernes Fashion-Märchen klingen, doch sie ist wahr.

Sophia war 22 und pleite, als sie begann, Vintage-Kleidung auf eBay zu verkaufen. Heute ist sie Gründerin und Chefin des Mode-Versandhauses "Nahst Gal". Sie leitet ein Unternehmen, das 250 Millionen Dollar wert ist, und hat als Chefin mehr als 400 Angestellte.

Und wie es sich für einen echten Girlboss gehört, wird ihre Geschichte momentan verfilmt und 2017 auf Netflix zu sehen sein. Also schnell lesen, damit du auch vorher schon mitreden kannst: Hier geht’s zum Buch.

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Wer verwirrt ist: Es geht hier nicht um ein Pflanzen-Musical, sondern um Gesichtsbehaarung. Denn Bärte sind ja gerade ziemlich angesagt. Warum eigentlich? Was sagen die Haare im Gesicht eines Mannes über ihn aus? Und wie haben Männer ihren Bart früher getragen?

"15 Essays zur Geschichte, Ästhetik und Bedeutung des Bartes" lautet der Untertitel des Buches, in dem all diese Fragen beantwortet werden. Hier geht’s zum Buch.

Und jetzt: Entdecke deinen Stil!
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"Game of Thrones" räumt bei den Emmys ab
Allerdings nicht mit den Darstellern

Sie sind die größte Auszeichnung für Fernsehproduktionen in den USA – die Emmys. In Los Angeles wurden sie vergangene Nacht zum 68. Mal verliehen. Zur besten Drama-Serie wurde zum zweiten Mal in Folge "Game of Thrones" gekrönt. (tagesschau.de)