Die wichtigsten Dos and Don’ts

Das richtige Geschenk für einen Freund oder eine Freundin zu finden, kann einen richtiggehend kaputt machen. Es soll passen; es soll zeigen, wie gut du den anderen kennst; es soll ausdrücken, wie sehr du ihn magst; es soll überraschen… Aber alles, was es tut, ist, dich seelisch zerstören. Weil dir beim besten Willen nichts einfällt. Weil dir hundert Dinge einfallen und du dich einfach nicht entscheiden kannst. Weil alles zu teuer ist oder nichts gut genug.

Du wanderst durch die Fußgängerzone wie ein Kind, das seine Eltern nicht mehr findet – du bist verzweifelt, ziellos. Du spuckst dein letztes bisschen Weihnachtsstimmung in den Schneematsch unter deinen Füßen. Na gut, sagst du dir, dann kauf ich ihm halt ein verdammtes Cocktail-Set! 

STOP!

(Bild: Giphy )

Denn so schwer ist es auch wieder nicht, ein gutes Geschenk zu finden. Du musst dich nur an unsere Do’s und Dont’s halten, dann wird das schon. Also aufgepasst!

1

Fang rechtzeitig an, dir Notizen zu machen

Klar, dazu ist es jetzt schon zu spät, aber nur um es dir noch mal richtig rein zu reiben: Eigentlich hättest du übers Jahr aufpassen müssen, was dein Freund so an Wünschen von sich gibt. Im März hat er nämlich sicher mal eine Kleidermarke gelobt. Und als ihr im August im Park saßt, hat er gut möglich von selbstgepressten Spätzle geschwärmt. Hast du alles vergessen. Selber schuld. Dennoch gilt:

2

Gutschein ist nicht!

Das wäre ja noch schöner, wenn du dich mit einem Gutschein aus deiner Misere rauskaufen könntest. Das fangen wir aber gar nicht erst an. So "praktisch" es sein mag, dass dein Freund sich mit dem Gutschein kaufen kann, "was er wirklich will": Gutscheine bekommt man von ungeliebten Tanten, nicht von guten Freunden.

(Bild: Giphy )

3

Kreativität lässt sich nicht durch Geld ersetzen

Noch weniger als Gutscheine gehen Geschenke, die einfach nur teuer sind. Viel Geld für eine Uhr auszugeben, mag dir selbstlos erscheinen. In Wahrheit wird sich dein Freund – so schön er das Teil auch finden mag – vor allem erdrückt fühlen, weil er für dich natürlich keine Tausend Euro investiert hat. 

4

Bücher, Platten, Cocktail-Sets

Es folgt ein kurzer Überblick über die Dos und Don’ts bei den beliebtesten Geschenke-Kategorien.

  • Buch: Nur, wenn es super alt oder super speziell ist. Wenn "Spiegel-Bestseller" draufsteht: Finger weg.
  • Kongruentes gilt für Platten. Und für Socken gilt: keine Socken! Nie! Und wenn du uns das nicht glaubst – vielleicht überzeugt dich er hier:
(Bild: Giphy )
  • Kein fucking Cocktail-Set! Kein Sandwich-Maker! Keine Bluetooth-Box! Das sind so Dinge, die sich als individuelle Ideen verkleidet haben. In Wirklichkeit hat absolut jeder Mensch schon ein Cocktailset bei sich im Schrank stehen, das er geschenkt bekommen und dann kein einziges Mal verwendet hat. "Aber er/sie liebt doch Cocktails!" ist kein Argument. Wer Cocktails liebt, lässt sie vom Profi machen.

5

Do: Mach eine Liste, was deinen Freund interessiert 

Schreib Hobbys auf, Freizeitaktivitäten, Interessen. Denk richtig nach: Nur weil ihr immer zusammen in den Yogakurs geht, heißt das nicht, dass das sein größtes oder sogar einziges Hobby ist. Frag seine anderen Freunde. Frag seine Eltern. Baldowere deine Zielperson mal so richtig aus. Da tun sich Abgründe auf, glaub uns. 

6

Streich das Erste, was dir einfällt, wieder durch 

Der erste Punkt auf deiner Liste ist sehr wahrscheinlich der offensichtlichste Aspekt. Den kannst du getrost den weniger guten Freunden überlassen. Du kennst den Menschen aber besser – und das willst du zeigen!

(Bild: Giphy )

7

Such dir ein Gebiet aus – und werde Fachmann

Wenn du zum Beispiel selbst nicht Gitarre spielst, fallen dir zu dem Thema vielleicht nur neue Saiten, ein Gitarrenkoffer oder eine 1000er-Packung Plektren ein. Diese Dinge müssen nicht übel sein. Wenn du aber durch ein/zwei entsprechende Blogs scrollst oder wenigstens verwandte Begriffe in die Google-Bildersuche eingibst, geht eine ganz neue Welt für dich auf. 

Wie wäre es zum Beispiel mit einem 64er Vintage stacked Humbucker Pick-Up, den der Lieblingsmusiker des zu Beschenkenden auch verwendet hat? Noch weißt du nicht, was das sein soll – aber dass du das lernst, ist ja gerade der Punkt eines guten Geschenks.

8

Keine Angst vor Gebrauchtem!

Neue Sachen sind schön und gut. Aber erstens tendieren sie dazu, teuer zu sein. Und zweitens gibt es sie meistens palettenweise. Vintage-Produkte sind dagegen grundsätzlich individueller – und manchmal kannst du echte Schnäppchen abräumen. 

Angst vor kritischen Blicken wegen deines "Second Hand Geschenks" musst du eher nicht haben: Laut Umfragen kann sich jeder zweite Deutsche vorstellen, Gebrauchtes zu verschenken. Du bist also nicht allein. Deine Geschenkjagd sollte dich daher mindestens einmal auf den städtischen Flohmarkt und entsprechende Online-Portale leiten. 

9

Geteiltes Geschenk ist doppelt gutes Geschenk

Mit anderen Freunden zusammenzulegen sollte nicht Ausnahme, sondern die Regel sein. In der Gruppe kommen euch nämlich die besten Ideen. Und ihr könnt euch Dinge leisten, die der Beschenkte sich selbst nie kaufen würde. Außerdem braucht ihr so nur eine einzige Idee … die aber natürlich umso besser sein sollte.

10

Selbstgemacht kommt von Herzen, aber…

…bitte, bitte nur dann Sachen selber machen, wenn ihr das auch könnt. Ab zweistelligem Alter sind selbstgekritzelte Bilder und gebrauchsuntüchtige DIY-Aschenbecher nämlich seltener süß und häufiger peinlich. Beschränkt eure Kreativität lieber auf die Gestaltung der Verpackung und Karte. (Und ja: Karte muss sein. Immer. Isso.)

(Bild: Giphy )

11

Was tun, wenn der Freund sich was wünscht?

Ein "mixed blessing" nennt das der Engländer. Einerseits erleichtert der Freund dir die Suche natürlich ungemein. Andererseits macht er es dir ziemlich unmöglich, ihn zu überraschen. Die Geschenkübergabe wird dann auch eher mau: "Oh toll, genau, was ich bestellt hatte!"

Was also tun? Naja, also erstens, halte deine eigenen Wünsche doch bitte vage genug, dass deine Freunde sich immer noch kreativ fühlen können, wenn sie dir holen, was du eh wolltest. Statt: "Ich will einen Segway!!" kannst du ja einfach sagen: "Ich bin selbst zum Spazierengehen zu faul und habe mit dem Alter alle Scham abgelegt." Das Resultat ist dasselbe.

(Bild: Giphy )

Und wenn der Freund doch allzu deutlich wurde, dann musst/kannst du den Wunsch zwar nicht einfach ignorieren. Aber du kannst versuchen, einen persönlichen Twist einzubringen – in der Karte, der Verpackung oder durch ein zusätzliches Geschenk.

Vor allem aber: Entspann dich! Du kennst deine Freunde; du weißt, worauf sie stehen; dein Geschenk wird ganz sicher gut ankommen. Und falls ausnahmsweise mal nicht, ist das ja auch kein Beinbruch. Eure Freundschaft ist schließlich größer als jedes Cocktail-Set!

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Klären wir das – ein für alle Mal!

Schon bei dem Gedanken an dieses Geräusch läuft es mir kalt den Rücken runter: Wenn neben mir jemand mit den Fingern knackt, dann startet mein Kopfkino. Ich sehe regelrecht vor mir, wie das Gelenk aus seiner Fassung springt, der Finger im nächsten Moment ausgekugelt ist.

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