Bild: Emojipedia; Montage: bento

Es gibt mittlerweile ganze 2823 verschiedene Emojis – mit dem nächsten Update werden es noch mal 230 mehr. Das Unicode-Konsortium, das weltweit über die Einführung der Symbole entscheidet, hat die neue Emoji-Varianten veröffentlicht. 

Mit dabei sind Bluttropfenkleine Finger und große Gesten. Außerdem Faultiere und Flamingos. Gerade wurden die Emojis vorgestellt, nun arbeiten die einzelnen Unternehmen an der Umsetzung – im Herbst dürften dann bei Apple, Google und Co. die Varianten auf dein Handy kommen.

Was die neuen Emojis aber mit sich bringen: Erneutes Rätselraten, was genau die kleinen Symbole eigentlich aussagen sollen.

Die Entscheidung, welche Emojis auf dein Handy kommen, obliegt dem Unicode-Konsortium. Bei dem Konsortium kann jeder Anträge auf neue Emojis stellen, über die dann abgestimmt wird. In dem Konsortium sind große Firmen wie Microsoft und Apple vertreten, die Emojis dann auch in ihren Produkten anbieten.

  • Privatpersonen sagen also: Dieses oder jenes Symbol sollte unbedingt auf mein Handy!
  • Das Konsortium entscheidet dann: Ja, klingt gut! Oder eben: Nein, zu speziell!

Wir haben einige der neuen Emojis rausgesucht. Errätst du, was sie bedeuten sollen?

  • Hier kannst du die komplette Liste der neuen Emojis beim Unicode-Konsortium einsehen – die einzelnen Begründungen über die Aufnahme findest du in den Links zu jedem Emoji.

Gerechtigkeit

AfD und "die Vielen": Wie junge Künstler sich gegen Rechts engagieren

Unbekannte schmierten rassistische Botschaften an die Wände der Kulturfabrik Kampnagel in Hamburg. Identitäre störten Veranstaltungen im Berliner Gorki Theater. Und die AfD plädiert immer wieder in den Parlamenten des Landes für Kürzungen der finanziellen Mittel für Institutionen, die sich kritisch mit der Partei auseinandersetzen.

Die Kulturschaffenden haben genug davon: Mit der Initiative "die Vielen" wollen sie sich gegen Rechts stellen. 

"In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Künstler*innen", schreiben sie in ihrer "Erklärung der Vielen". Darin solidarisieren sich die Unterstützer mit Menschen in der Kunst- und Kulturlandschaft und deren Institutionen, die von rechten Positionen angegriffen und infrage gestellt werdern.

"Wir wehren die illegitimen Versuche der Rechtsnationalen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren“, heißt es darin. Mehr als 500 Einrichtungen sind deutschlandweit dabei.