Es gibt 69 neue Emojis, die nun offiziell zum Standard gehören. Unter anderem dabei: Elfen, Zauberer, Vampire und Zombies. Außerdem Brokkoli und Brezeln, Igel und Giraffe – und erstmals eine Kopftuchträgerin. In anderen Emojis wird schon das Auseinanderbrechen von Großbritannien vorweggenommen. 

Wie die neuen Zeichen aussehen, zeigt Emojipedia schon jetzt:

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Das Kopftuch-Emoji war der Wunsch einer 15-Jährigen aus Berlin: Sie ist die Tochter des saudi-arabischen Kultur-Attachés dort und hat sich für das Emoji stark gemacht.

Das Unicode-Konsortium, das über die Aufnahme von Emojis entscheidet, hat zugestimmt. Bei dem Konsortium kann jeder Anträge auf neue Emojis stellen, über die dann abgestimmt wird. In dem Konsortium sind große Firmen wie Microsoft und Apple vertreten, die Emojis dann auch in ihren Produkten anbieten.

Die neuen Emojis gehören zum Update Unicode 10.0 – bis sie aber überall verfügbar sind, müssen jede Menge Programme Updates bekommen. Apple, die Android-Hersteller und alle Firmen, die Emojis in ihrer Software nutzen, müssen die neuen Zeichen erst noch einbauen. Das kann dauern. In der zweiten Jahreshälfte soll es aber soweit sein, schätzt Emojipedia.


Gerechtigkeit

Jetzt offiziell: Russland verstößt mit Diskriminierung von Homosexuellen gegen Menschenrechte

In Russland ist es Menschen verboten, öffentlich und positiv über Homosexualität zu sprechen. 2013 verabschiedete die Regierung ein Gesetz, das solche "Propaganda für Homosexualität" unter Geldstrafe stellt – auch für Ausländer in Russland. (SPIEGEL ONLINE)

Dieses Gesetz aber verstößt gegen Menschenrechte.

Das urteilte heute der Europäische Gerichtshof in Straßburg.