Es gibt ja so richtige Eisenbahnfans. Menschen, die genau wissen, wann welcher Zug welche Strecke fährt, welches Modell welche Tücken hat und warum eine Lok der anderen vorzuziehen ist. Und wie andere sich in schwachen Momenten Airbnbs am Meer anschauen und sich vorstellen, darin zu wohnen, gibt es auch für echte Bahnfans einen Ort der Glückseligkeit: Die Onlineshops der Deutschen Bahn. Auf zwei verschiedenen Portalen bietet die Bahn Fanartikel und gebrauchte Eisenbahnteile an.

Wer die DB-Shops durchstöbert, findet alles – vom Schaffner-Rucksack bis zur originalen Rangierlok. Oder Mülleimer.

Erst vor wenigen Tagen wurden die Klappeimer in einem der Onlineshops angeboten. Etwa 200 Mülleimer in verschiedenen Größen gab es:

Mittlerweile sind die Mülleimer schon wieder ausverkauft, sagt Achim Stauß, Sprecher der Deutschen Bahn, zu bento: "Es gibt einfach eine sehr große Fangemeinde, die sich für so was interessiert."

Diese kuriosen Produkte gibt es in den Shops der Deutschen Bahn:

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Die Bahn hat zwei verschiedene Auftritte:

  • Einmal den "Bahnshop", der Fanartikel und "Kleinkram" sammelt, sagt Stauß.
  • Dann außerdem "DB Resale", bei dem es gebrauchte Gegenstände der Bahn gibt.

Den Bahnshop gibt es laut Stauß schon seit Längerem, der Resale-Bereich wurde erst 2014 eingeführt. Es sei eine Art "virtuelles Schaufenster" der Bahn. Die Bahn nutze die Plattform, um Ausrangiertes sinnvoll zweit zu verwerten. Außerdem sei es besser, "noch ein paar Euros zu verdienen, anstatt einfach alles wegzuschmeißen".

Aber wer kauft gebrauchte Lokomotiven der Bahn?

Bahnliebhaber und Großabnehmer. Es gebe einerseits "Hobby-Eisenbahner", die sich gerne alte ICE-Sitze ins Wohnzimmer stellen, sagt Stauß. Aber eben auch andere Unternehmen, die Gerätschaften und Fahrzeuge tatsächlich noch verwenden können.

  • In Deutschland gibt es neben der DB rund 400 andere Bahnunternehmen, manche arbeiten im regionalen Personenverkehr, viele im Güterverkehr. Auch größere Firmen, Chemieunternehmen oder Autobauer, haben auf ihrem Unternehmensgeländer zum Teil eigene Rangiergleise. 

Das teuerste Produkt, was die Deutsche Bahn je weiterverkauft hat, war laut Stauß übrigens eine Gleisbaumaschine. Sie hat 1,9 Millionen Euro gekostet.


Future

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