Bild: Imago

Wenn du als Kind an Birkenstocks gedacht hast, dann ja meist an die ausgelatschten Hausschlappen deines Vaters. Durch die Jahre so verformt, dass sie sich eins zu eins an die Füße angepasst hatten. 

Aber dass man sich mit diesem Schuh wirklich mal beim Shoppen oder sogar bei der Arbeit sehen lassen kann? Einen absoluten Image- und Stylewandel musste Birkenstock dafür vollziehen. Vom Lieblingslatschen des Vaters zu dem des Modebloggers.

Heute ist Birkenstock Deutschlands größter Schuhhersteller. Und ein Unternehmen, das sich jetzt mit Amazon angelegt hat: 

Birkenstock hat seinen Vertrag mit dem Online-Kaufhaus gekündigt.

"Wir haben beschlossen, zum 1. Januar 2018 die direkte Belieferung von Amazon in Europa komplett einzustellen", schreiben die Chefs des Schuhherstellers, Oliver Reichert und Markus Bensberg, ihren gut 3500 Mitarbeitern. Das berichtet die "Bild am Sonntag".

Warum die Kündigung?

Das Unternehmen aus dem rheinland-pfälzischen Neustadt/Wied ist sauer. Denn Amazon geht ihrer Meinung nach, nicht ausreichend gegen Produktfälschungen vor. 

"Auf der Amazon-Plattform in Europa mussten wir weitere Markenrechtsverletzungen feststellen." Das "Angebot von Produktfälschungen" bei Amazon widerspreche einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit, schreiben Bensberg und Reichert dem Bericht zufolge. "Der weltweit größte Onlinehändler ist nicht mit dem nach unseren Maßstäben erforderlichen Engagement an einer vertrauensvollen Beziehung und dem Schutz unserer Kunden vor Irreführung und Täuschung interessiert."

Amazon selbst will das nicht kommentieren. Es heißt dort nur: "Amazon duldet keine gefälschten Produkte, deren Angebot auf Amazon Marketplace ist laut unseren Teilnahmebedingungen nicht erlaubt."

Im Sommer 2016 hatte Birkenstock bereits die Belieferung von Amazon in den USA eingestellt.

Kann ich trotzdem noch weiter Birkenstock bei Amazon bestellen?

Ja, allerdings nur, wenn andere Händler sie dort verkaufen. Birkenstock könnte aber selbst das unterbinden und seinen Vertragshändlern den Verkauf über Amazon untersagen.


Haha

"Momentan ist die Lage so, dass wir keinen Lokführer haben" – die besten Bahnansagen Teil 2

Du denkst, auf einer Bahnfahrt gibt es wenig zu lachen? Gerade kurz vor Weihnachten drängen sich die Reisenden auf den Gängen, kämpfen um die wenigen freien Plätze und der Schaffner ist nur noch genervt, weil er vor lauter Koffern nicht durchkommt.

Damit nicht genug: Am Sonntag tritt neben dem neuen Fahrplan auch eine Preiserhöhung in Kraft. Tickets zum Flexpreis werden im Schnitt um 1,9 Prozent teuerer, München-Berlin kostet – auch wegen der schnelleren Verbindung – jetzt 150 statt 132 Euro. Im Schnitt zahlen Bahnreisende 0,9 Prozent mehr. (Manager Magazin)