Bild: Katharina Hölter

Pinke Haare, kurze Kleider, Bikini-Top und Sonnenbrille: Es gibt wohl kaum etwas Lässigeres als Festival-Klamotten. Dazu Vodka-Redbull aus dem Tetrapack, Campingstühle und jede Menge Seifenblasen.

Wie sehen die Leute aus, die auf dem "Melt"-Festival zwischen Sonnenstrahlen und Regenschauern in der Gräfenhainichener Zeltstadt in Sachsen-Anhalt leben?

Einige der 20.000 Besucher haben wir zwischen Elektrokabeln und Dixie-Klos abgelichtet – die Fotostrecke:
Julia, 21: "Es ist mein erstes Mal hier. Ich bin so geflasht. Hier gibt es so viel Liebe und Frieden."
Jan, 22: "Mein Ziel für heute: nüchtern werden."
Kasia, 29, und Domenica, 28: "Mit unserem Schwan wollen wir gleich zum See. Ein bisschen paddeln und dösen."
Dennis, 26: "Das hier ist ein Bananenkrokodil. Das gabs zum Frühstück. Wir haben auch schon Yoga gemacht. Seitdem sind die Kopfschmerzen weg."
Anna, 19, und Molly, 20: "Wir lieben den Style des Geländes. Die industrielle Atmosphäre."
Johannes, 25: "Heute wird es schwierig, Schatten zu finden."
Lukas, 31: "Ich bin das vierte Mal hier und liebe elektronische Musik. Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei."
Amel, 28: "Am besten waren Acid Arab, die waren einfach geil."
Claudia, 25, und John, 25: "Wir wollen auf jeden Fall noch an den See."
Alex, 22, und Annika, 23: "Kommen gerade vom Festival-Friseur, bei Alex muss die Farbe noch trocknen."
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Und so schön tanzen die Besucher: #ZeigUnsDeinenFestivalmove!

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