Was passiert, in 5 Punkten erklärt.

Es gab eine Zeit, da trug sie fast jeder. Diese Fleecejacke mit dem Klettverschluss am Hals. Doch es ist wie mit jedem Trend: Er geht auch wieder vorüber – und niemand interessiert sich mehr dafür. Die Marke Bench trifft es jetzt besonders hart. (bento)

Sie müssen auch ihre Filialen in Deutschland schließen. 

Und so kam es dazu:

  • Der Modekonzern aus Großbritannien hatte bereist im Mai Antrag auf Insolvenz gestellt. (Handelsblatt)
  • Die US-Investmentfirma Gordon Brothers hatte daraufhin die Markenrechte erworben. Doch das Unternehmen hatte "auf Vorschläge zur Weiterführung des Filialnetzes bisher nicht reagiert", teilte Insolvenzverwalter Rolf Pohlmann am Montag in München mit.
  • Bench betrieb bislang 14 Läden in Deutschland, Österreich und den Niederlanden, die nun in den nächsten Tagen und Wochen geschlossen werden sollen. 
  • Auch die Bench International GmbH (BIG), die unter anderem für die Verwaltung der gesamten Bench-Gruppe zuständig war, hat den Geschäftsbetrieb "mangels Fortführungsperspektive" bereits weitgehend eingestellt. 
  • Insgesamt sind rund 200 Mitarbeiter betroffen.

Welche Gründe gibt es für die Insolvenz?

Die Ursachen sind die schrumpfende Nachfrage, harter Wettbewerb und die Abwertung des britischen Pfundes nach dem Brexit-Votum. Diese Gründe hatten die Firma in Manchester pleitegehen lassen. Für die Unternehmensteile in Großbritannien und Deutschland liefen separate Insolvenzverfahren. (SPIEGEL ONLINE)

"Ich bedauere sehr, dass die Fortführung der beiden deutschen Bench-Gesellschaften nicht möglich ist", sagte Pohlmann. "Angesichts des fehlenden Interesses des neuen Markeninhabers sowohl an unseren administrativen Einheiten, als auch am Filialnetz und der nur noch geringen Warenbestände in den Stores haben wir aber keine andere Wahl."

Mit Material von dpa

Nicht nur für Bench sieht es nicht gut aus:


Queer

"Sie starren mich an, Mama": Desmond ist ein Drag-Kind
Der Elfjährige wird gehasst – und gefeiert!

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Mit zwei Jahren sah der Junge im Fernsehen zum ersten Mal Drag-Queens – und wählte die schillernden Personen zu seinen Vorbildern. Mutter Wendy und Vater Andrew waren über das Verhalten ihres Sohnes amüsiert, hielten es zunächst für kindliches Ausprobieren.