Bild: Screenshot Spiegel.de
4 Antworten zum neuen Shopping-Gadget

Spieglein, Spieglein an der Wand: Bei H&M kannst du ab jetzt mit einem Spiegel sprechen – aber nur, wenn du zufällig in New York bist. Das Fashionlabel hat in ihrer Filiale am Times Square den ersten interaktiven Spiegel aufgestellt. Das Gadget soll Kunden ein neues Einkaufserlebnis bieten – noch gibt es aber technische Probleme. 

Was kann der Spiegel?

  • Bisher gibt es zwei Funktionen: Der Spiegel kann ein Selfie von dir machen, oder dir Shopping-Tipps geben. 
  • Bei einem Selfie wird dein Bild sofort als normales Bild angezeigt, oder  digital auf die Titelseite des H&M-Magazins retuschiert. Mit einem QR-Scanner kannst du das Bild direkt downloaden. 
  • Die Shopping-Tipps basieren auf einer Auswahl zwischen den Kategorien "Modern Classics", "Trend" und "Casual". Bei der Wahl einer dieser Kategorien zeigt der Spiegel an, welche Modestücke derzeit auf der Homepage am meisten verkauft werden und schlägt diese vor. Eine individuelle Beratung findet also nicht wirklich statt.

Wie funktioniert der Spiegel?

Durch Bewegungssensoren erkennt der Spiegel, wenn eine Person vor ihm steht und schaltet sich ein. Ab da steuert man alles durch Spracherkennung. Man sagt dem Spiegel also, ob er ein Selfie machen soll oder für welchen Style man gerne Shopping-Vorschläge hätte.

Wie das aussieht, zeigt dieses Video von SPIEGEL ONLINE.

Der Sprachassistent versteht nur sehr einfache Begriffe – und wenn es zu laut ist, überhaupt nichts. 

Warum macht H&M das?

Obwohl es immer noch der zweitgrößte Einzelhändler für Mode ist, verlor H&M in den letzten drei Jahren 60 Prozent des Börsenwertes, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Zu lange habe H&M an den klassischen Filialen festgehalten und zu wenig in den Onlineshop investiert. Der sprechende Spiegel ist eine kleine Möglichkeit, um Online-Handel und analoges Einkaufserlebnis miteinander zu verknüpfen, sagte eine Sprecherin zu bento.

Wann kommt der Spiegel nach Deutschland?

Das ist derzeit nicht geplant, heißt es. Die Kunden seien mit dem Angebot sehr zufrieden, es gäbe viele positive Reaktion in der Filiale und über Social Media. Zu der Lebensmittelzeitung sagte H&M zudem, dass 68 Prozent der Kunden, die ein Selfie am sprechenden Spiegel gemacht haben, es auch runtergeladen hätten. Ob sie dann aber auch ein Kleidungsstück kauften, ist nicht bekannt. 


Fühlen

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