Bild: Mattel

Weg mit der Einheitsfigur: Barbie gibt es ab sofort auch in den Körperformen zierlich, groß und kurvig. Die neuen Diversity-Püppchen – zu finden in der Serie "Fashionistas" – bietet Spielzeughersteller Mattel bereits in seinem Onlineshop an. Demnächst sollen die neuen Puppen auch in den Handel kommen.

(Bild: Mattel)

Laut Evelyn Mazzocco, Leiterin der Barbie-Abteilung bei Mattel, war das neue Design schon seit zwei Jahren in Arbeit. Man wolle damit den weiblichen Körper realistischer darstellen. Barbie gibt es seit 1959 in den Spielzimmern dieser Welt. Und fast genauso lang war ihre Wespentaille Gesprächsstoff für Kritiker: Mädchen werde so bereits im Kindesalter ein unrealistisches Frauenbild vermittelt.

Noch 2014 verteidigte Mattel das Design: "Barbie’s body was never designed to be realistic. She was designed for girls to easily dress and undress." Nun dürften vor allem rückläufige Verkaufszahlen die Firma dazu bewegt haben, doch noch am Erfolgskörper zu basteln. "Yes, some people will say we are late to the game", sagte Mazzocco der "Time". Aber sie hoffe, mit den neuen kurvigeren Puppen die Kritiker beruhigen zu können.

In der Vergangenheit hatte Mattel auch schon auf Kritik an der ethnischen Vielfalt der Puppe reagiert: Seit den 1980ern gibt es schwarze und hispanische Barbies, später kamen auch asiatische Modelle hinzu. Heute gibt es insgesamt sieben Hautfarben.

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