Retuschierte Gesichter, optimierte Haut, komplett ausgetauschte Hintergründe: In der glitzernden Welt von Instagram ist Perfektion das höchste Ziel. Doch die Definition von "perfekt" wollen einige Instagrammer nicht der Modeindustrie überlassen. Unter Hashtags wie #bodypositivity und #lovetheskinyourein findet man Menschen abseits der Modelmaße und Schönheitsmythen.

Eine prominente Vertreterin der Liebe für den eigenen Körper ist das Model Ashley Graham. Und die bekommt gerade sehr viel Aufmerksamkeit – für ein eigentlich ganz normales Foto:

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Jemand hat mal zu mir gesagt, meine Oberschenkel seien "Cellulite City".
Ashley Graham

Ein Schnappschuss am Strand, ein unretuschiertes Bein, Cellulite-Dellen – die meisten Menschen würden sich vermutlich nicht trauen, Bilder wie dieses ins Internet zu laden. Ashley tut es trotzdem. Dazu schreibt sie: "Ich mache Sport. Ich tue mein Bestes, mich gesund zu ernähren. Ich liebe die Haut in der ich stecke. Und ich schäme mich nicht für ein paar Dellen oder Cellulite.. und du solltest das auch nicht."

Die 28-Jährige hat es im vergangenen Jahr als erstes Model der sogenannten Kategorie "Plus-Size" auf das Cover der "Sports Illustrated" geschafft (bento). Sie trägt Kleidergröße 44 und zeigt gerne ihre Rundungen. Auch um anderen Frauen Mut zu machen, das selbe zu tun.

Und für ihre ehrlichen Fotos bekommt sie viel Zuspruch: "Ich liebe dich für diesen Post", schreibt eine Userin unter das aktuellste Cellulite-Bild, "das gibt mir so viel positive Energie. Vielen dank dafür!" Darunter folgen viele Herzen, applaudierende Hände und "wir sind stolz auf dich".

Ich werde mir nicht von anderen diktieren lassen, wie mein Körper aussehen sollte, nur damit sie sich besser fühlen.
Ashley Graham

Und das sind die Reaktionen, wenn sich Frauen für Instagram extra dünn machen:


Gerechtigkeit

Wie es sich anfühlt, wenn alle denken, du bist Brandstifter

Ein Witz. Ein schlechter, aber ein Witz ganz bestimmt, denkt sich Alex, 24, Dreadlocks, als er Mitte August aus dem Urlaub zurückkommt und sein Gesicht an der Bahnhofswand seiner Heimatstadt kleben sieht. Auf einem Fahndungsplakat. Gesucht wegen Brandstiftung an PKWs. 3000 Euro für den, der ihn findet. Kopfgeld sozusagen.