Auf Festivals gibt es zwei Arten von Menschen: Solche, die sich am ersten Tag ein T-Shirt ihrer Lieblingsband überstreifen, um es dann nicht mehr auszuziehen, bis die letzte Band mit der Zugabe fertig ist; und solche, die ihre Festival-Outfits im Vorhinein penibel planen: ein Outfit für die Anreise, eins zum Rumhängen auf dem Zeltplatz, eins für den ersten Konzertabend, und so weiter.

Spaß an Festivalmode haben aber alle – entweder aktiv oder nur als Bewunderer. Darum haben wir hier mal ein paar Outfits zusammengesucht, die dieses Jahr schon auf internationalen Musikfestivals zum Einsatz gekommen sind. Für die unter euch, die selbst noch in der Planung sind, könnte hier die eine oder andere Inspiration dabei sein.

Trend #1: Masken und Verkleidungen 

Auf Festivals kann man genau so sein, wie man wirklich ist. Ironischerweise spielen Masken dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Denn erstens ist man ja nicht unbedingt der oder die, nach dem oder der man von Natur aus aussieht. Und zweitens will man nicht unbedingt dabei erkannt und/oder fotografiert werden, wie man kompromisslos man selbst ist.

(Bild: GettyImages )

Halstücher, die man bei Gelegenheit vors Gesicht ziehen kann, sind da eine genauso stylische wie pragmatische Lösung. 

(Bild: Unsplash )

Tatsächliche Masken sind aber schon geiler. Es sei denn, du schaffst es, deiner Gesichtsverdeckung auch noch einen echten Nutzwert abzugewinnen – zum Beispiel, indem sie dir Abkühlung verschafft.

(Bild: Unsplash )

Trend #2: Rave on

(Bild: GettyImages )

Dass der Style der 90er wieder in ist, weiß inzwischen auch deine Oma. Auf Festivals wird dieser Trend jedoch so weit getrieben, dass es fast schon wehtut. Die Devise scheint zu sein: Wenn du aussiehst wie ein VIVA-Moderator live von der Love Parade, leg noch eins drauf.

(Bild: GettyImages )

Und wie eigentlich immer auf Festivals, wird jedes Outfit noch mal besser, wenn deine Freunde mitziehen. 

(Bild: GettyImages )

Trend #3: Glitter

Wer einmal Glitter an sich hat, bekommt ihn bekanntlich für den Rest seines Lebens nicht mehr ab. Wohl auch deswegen glitzert es in den Gesichtern von Festival-Besuchern schon seit Jahren konstant – und das seit einiger Zeit auch in Form von Strass-Steinen, die man sich kreativ ins Gesicht klebt.

(Bild: GettyImages )

Dieses Jahr breitet sich das Zeug auch auf unsere Garderobe aus – und zwar bei Frauen genauso wie bei Männern.

(Bild: GettyImages )

Trend #4: Alles so schön weiß hier

Vor allem auf dem Coachella – das als eines der ersten und bekanntesten Festivals der Welt Trends für alle anderen Veranstaltungen setzt – liefen 2019 sehr viele Menschen in blütenweißen Outfits herum. Mal kombiniert mit stylischem Glitzerlook…

(Bild: GettyImages )

… mal eher pragmatisch mit dem Namen des Festivals drauf. (Dann muss man das Festival beim Instagram-Post nicht mehr drunterschreiben – spart Zeit!)

(Bild: GettyImages )

Insgesamt sind weiße Outfits aber natürlich alles andere als perfekt fürs staubige Festivalgelände. Darum darf in dieser Liste auch der nächste Punkt auf keinen Fall fehlen.

Trend #5: Bleib pragmatisch 

Bei allem Glamour, bei allem Spaß an der Verkleidung und bei allem Insta-Fame, den du dir von deinen Fotos erhoffst, geht es am Ende vor allem darum, gute Musik zu hören, zu feiern und Spaß zu haben. Ein echtes Festival-Outfit sollte darum auch immer Stage-Diving-kompatibel sein.

(Bild: GettyImages )

Und – Sicherheit geht vor – es kann auch nicht schaden, das eine oder andere Fashion-Statement mit Ohrenschützern zu kombinieren. Die ganz jungen Influenzer weisen da auch schon den richtigen Weg.

(Bild: GettyImages )

 

Kundeninformationen

Music heads, this is for you: 

Mit SEAT durch den Festival Sommer

Du liebst Sonne, perfekten Sound und wirfst gerne einen Blick hinter die Kulissen? Dann checke jetzt die #SEATsounds Playlist und lass dich von fetten Beats, spannenden Beiträgen und Urban Culture mitreißen.

Playlist starten


Gerechtigkeit

Aktivistinnen und Aktivisten haben den Main blockiert – um zu zeigen, was auf dem Mittelmeer passiert
"Es muss anfangen aufzuhören"

Kurz vor 14 Uhr fährt ein Boot über den Main, an Bord jubeln mehrere Menschen. "Geil, geil, geil", ruft einer von ihnen, "es hat geklappt." Während Wellen an der Außenwand empor spritzen, seilen sich im Hintergrund fünf Menschen vor der Frankfurter Skyline ab. Über ihnen entfaltet sich auf der "Alten Brücke" ein meterlanger orangener Banner: "Safe Passage Now" – sichere Überfahrt jetzt. Unter ihnen sammeln sich innerhalb weniger Minuten etwa 50 junge Menschen in Schlauchbooten und spannen ein Seil. 

Der Main ist damit dicht, für mehr als vier Stunden wird kein Schiff mehr an dieser Stelle vorbeikommen. Jachten, Ausflugsdampfer und kleinere Barkassen müssen abdrehen.

Hunderte Menschen beobachten die Situation vom Ufer aus. Die Blockade war eine Idee von Personen aus dem Umfeld des Seebrücken-Bündnisses. Seit vergangenem Sommer hat die Bewegung Hunderttausende auf die Straßen gebracht. Sie forderten die Aufnahme von Geflüchteten aus dem Mittelmeer und Unterstützung für Seenotrettungs-Initiativen. 

Mehr als 60 Städte und Kommunen haben sich seitdem zu "sicheren Häfen" erklärt. Städte wie Berlin, Rostock, Düsseldorf oder Tuttlingen verprechen, freiwillig mehr Geflüchtete aufzunehmen. Dass der Zuspruch dafür immer noch groß ist, zeigte ein Spendenaufruf von Jan Böhmermann, der eine Million Euro für die Bewegung einbrachte (SPIEGEL ONLINE).