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Erst ausrasten, dann aufräumen.

Ein Tor bei einer Weltmeisterschaft, das ist für viele Fans von Nationalmannschaften ein Grund, so richtig auszurasten. Bierbecher fliegen quer über die Tribüne, Konfetti regnet auf die Sitze herab. So sehen die Fankurven nach dem Spiel schon mal aus wie eine Provinzdicso nach der Schaumparty

Nicht so bei den Senegalesen: Die Fans haben den 2:1-Sieg gegen Polen zwar gefeiert, nach dem Spiel räumten sie aber die Tribüne wieder auf. Sie sammelten alte Pappkartons, Becher und sonstigen Abfall auf einem Haufen und hinterließen ihren Bereich aufgeräumt und ordentlich: 

Auch die Zuschauer des Spiels Japan-Kolumbien hinterließen die Ränge im Stadion sauber.

Die Fans beider Mannschaften gingen nach dem Match mit blauen Mülltüten durch die Reihen und sammelten den Abfall vom Boden auf. 

Schon bei der WM 2014 in Brasilien räumten die japanischen Fans ihren Müll nach dem Spiel weg. (SPIEGEL ONLINE)

Am Sonntag begegnen sich die Mannschaften aus dem Senegal und Japan im Stadion in Jekaterinenburg. Vielleicht sind die Zuschauerränge im Anschluss dann besonders sauber. 


Future

Diese junge Ärztin erzählt von der harten Realität in deutschen Kliniken
"Was für eine Ärztin bin ich bloß geworden?"

Es ist 5.30 Uhr morgens an einem Donnerstag, als mein Diensttelefon klingelt. Schon wieder. Es ist unsere Notaufnahme, ich soll den siebten Patienten dieser Nacht aufnehmen. Diesmal ist es ein herzkranker Mann. Ich gebe mein Okay, nenne die Station, auf die er kommen kann und wühle mich aus meinem Bett. 

Ich habe Bereitschaftsdienst. Das bedeutet, dass ich nach meinem regulären Arbeitstag als Stationsärztin der Inneren Medizin an einer deutschen Universitätsklinik noch bis zum nächsten Morgen in der Klinik bleibe. Über Nacht betreue ich mehrere Normalstationen mit über 100 Patienten parallel, nehme Neuankömmlinge von der Notaufnahme und Verlegungen von der Intensivstation auf.