Das Basketball-Team des FC Bayern postet auf seinem offiziellem Twitter-Account eine Werbung für das Eurocup-Match am 8. März. Der FC Bayern gegen Malaga, in München. Keine große Sache eigentlich.

Eigentlich.

Denn das Bild dazu sieht so aus:

Das ist Werbung. Das ist Werbung aus dem 21. Jahrhundert. Auch für den Kaffee der Marke "Emilio" der ebenfalls auf dem Plakat beworben wird. "Hihihi, große Cups", hört man die Werber förmlich sagen.

Genial.

Große Kaffee-Tassen und große Brüste.

Auf Twitter reagieren die User verärgert
Und es gibt auch schon Ideen für die nächste Werbekampagne...

Auf Facebook kommt zu dem weiblichen Model noch ein männliches hinzu.

(Bild: Facebook FC Bayern Basketball)

Jetzt geht des Sexismus zwar in beide Richtungen, richtig viel Sinn macht die Werbung aber immer noch nicht. Geht es jetzt um Brüste? Oder um Kaffeetassen? Oder nur um ein Turnier? Und warum zeigt man dann nicht einfach Sportler beim Sport?

Im Jahr 2016 wurden insgesamt 22 Unternehmen vom Werberat für sexistische Werbung gerügt. In diesem Jahr waren es bisher zwei. Das hier könnte Nummer 3 werden.


Gerechtigkeit

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