Bild: Ina Fassbender/dpa
Die drei wichtigsten Zitate

Der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger hat sich in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa zum Rücktritt von Mesut Özil geäußert. Seiner Meinung nach ging die Debatte um Rassismus im DFB nach Özils Rücktritt in die falsche Richtung.

Özil hatte drei Wochen nach dem Vorrunden-Aus bei der WM in Russland seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekanntgegeben und das mit "einem Gefühl von Rassismus und Respektlosigkeit" begründet. (bento)

Ich finde das extrem traurig, wie sich das alles entwickelt hat.

Rüdiger sagt, er hätte gerne weiterhin mit Özil für Deutschland gespielt. Özil sei immer ein Spieler im DFB-Team gewesen, zu dem er aufgeschaut habe. Es sei schade, dass er jetzt nicht mehr dabei ist.

Was ich in dieser ganzen Diskussion nicht verstehe, ist, warum teilweise darüber diskutiert wird, ob es innerhalb der Nationalmannschaft Rassismus gebe. Das hat doch auch Mesut selbst nie in einem Satz behauptet.

Die anschließende Debatte rund um die Anschuldigung von Rassismus beim DFB habe sich nicht gut entwickelt, sagt Rüdiger. Außerdem sei die Debatte keine Ausrede für das schlechte Abschneiden bei der Weltmeisterschaft.

Wir können natürlich dieses Erlebnis nicht einfach so wegwischen, aber das darf uns bei den nächsten Spielen nicht blockieren.

Rüdiger nahm das gesamte Team in Pflicht. Schuld am Ausscheiden sei die ganze Mannschaft gewesen, keine Einzelpersonen. Trotzdem sollten nun alle den Blick nach vorne richten. Wichtig sei, sich nicht ständig diese enttäuschende WM vor Augen zu halten.

Der bento-Kommentar: Warum der Rücktritt von Özil eine Schande für den DFB ist

Mit Material von dpa


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