Kann man aus einem Flugzeug springen, das 7600 Meter hoch fliegt – und dann punktgenau auf der Erde landen, in einem 30 mal 30 Meter großen Netz? Genau das hat Luke Aikins ausprobiert, ein Stuntman und Fallschirmspringer. Live im Fernsehen. Eigentlich sollte er bei dem irren Rekordversuch einen Fallschirm tragen, falls doch etwas schief geht.

Klingt vernünftig, soweit man das bei diesem Stunt überhaupt sagen kann. Die Fernsehgewerkschaft hatte auch darauf bestanden. Erst im letzten Moment, der kleine Rettungsfallschirm war schon umgeschnallt, Aikins auf dem Weg zum Flugzeug, ließ sich die Gewerkschaft umstimmen. Aikins wollte von Anfang an auf den Fallschirm verzichten – mehr Gewicht, härterer Aufschlag.

Also ganz ohne Fallschirm.

Für die ersten paar tausend Meter wurde Aikins noch von drei Kollegen mit Fallschirmen begleitet. In dieser Phase des Sprungs hätte sich Aikins noch an einen von ihnen klammern können. Doch seine Begleiter zogen schließlich ihre Reißleinen, um vergleichsweise sicher mit ihren Fallschirmen zu landen.

Aikins war auf sich gestellt.

Hier sind Bilder vom Sprung:
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Gerechtigkeit

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