Bild: Annika Eliane Krause
Diese Bilder zeigen, was Bewegung mit uns macht.

Sport beschleunigt unseren Puls und lässt uns runterkommen. Er bringt uns ins Schwitzen und fördert die Konzentration. Manche schleppen sich hin, für andere kann die Woche nicht ohne funktionieren – aber das anschließende Glücksgefühl ist wohl bei allen gleich. 

Warum gehen Menschen zum Sport? Was begeistert sie, ist ihre Motivation? Und was gibt ihnen die Bewegung? Hier erzählen sieben Sportlerinnen und Sportler von Erfolg und Gesundheit – und von Freundschaft. 

Justina, 23, tanzt

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Ich tanze Salsa, Tango, Zumba und HipHop. Ich lebe in Argentinien, dort wird hauptsächlich Tango getanzt, aber ich mag Salsa am liebsten. Deswegen machte ich mit 18 eine Ausbildung zur Tänzerin und Tanzlehrerin.

Erst beim Tanzen fühle ich mich komplett, ohne könnte ich nicht leben. Bis vor einem Jahr hatte ich einen festen Tanzpartner, der gleichzeitig auch mein Freund war. Seit unserer Trennung tanzen wir nicht mehr zusammen, ich habe auch keinen neuen Tanzpartner. Dafür übernehme ich nun die weibliche und die männliche Rolle – und das heißt: Ich kann mit allen Menschen tanzen!

Jonas, 28, mag viele Sportarten

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Eigentlich mag ich so gut wie jede Sportart, ich mache immer, was sich gerade so anbietet. Im Sommer bin ich aktiver als im Winter, weil ich bei gutem Wetter gern in den Park gehe und die Frisbeescheibe oder einen Ball mitnehme. Ich spiele Fußball, Hockey, Tennis.

Nur Joggen kostet mich manchmal Überwindung. Aber: Danach geht es mir immer besser, ich fühle mich wohl. Ich esse sehr gerne und viel – und da ich so viel Sport mache, kann das auch genauso weitergehen.

Aysu, 19, geht schwimmen

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Ich mag das Gefühl der Schwerelosigkeit im Wasser. Ich weiß, dass Schwimmen ein aufwendiger Sport ist, immer dieses Umziehen vorher und nachher. Meine Lösung: Ich gehe ich direkt morgens ins Schwimmbad. Danach dusche ich dort, mache mich fertig. Und der Tag kann losgehen. 

Fred, 21, macht Intervalllaufen

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Ich mache vier- bis fünfmal pro Woche Sport, das hat für mich einen gesundheitlichen Grund. Ich gehe ins Fitnessstudio, spiele auch Fußball, gehe regelmäßig laufen. Natürlich ist es manchmal schwer, sich morgens aufzuraffen und aus dem Bett zu kommen. Aber sobald ich die Schuhe angezogen habe, fühle ich mich gut. 

Zach, 20, spielt Basketball

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Ich spiele Basketball, Fußball und Baseball. Es fühlt sich einfach viel besser an, aktiv zu werden, statt den ganzen Tag auf dem Sofa zu sitzen. Und es geht mir auch darum, meinen Körper fit zu halten und in Form zu bleiben.

Natürlich bin ich manchmal faul, deshalb drehe ich oft Musik auf. Die macht mich wach und gibt mir einen Kick, um aktiv zu werden. Außerdem verabrede ich mich mit Freunden, um gemeinsam Sport zu machen. Eine verbindliche Verabredung ist eigentlich schon genug Motivation, um raus zu gehen. 

Claudia, 19, spielt Hockey

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Ich habe gerade erst mit Hockey angefangen, aber es macht mir wirklich Spaß. Ich habe nach jedem Training das Gefühl, etwas Neues gelernt zu haben. Denn beim Hockey geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Tricks mit dem Schläger und wie man als Team zusammenhält. Sport ist für mich eine Freizeitbeschäftigung, ich habe keinen professionellen Anspruch. Doch nach einem Spiel bin ich immer gut gelaunt und hätte Lust, weiterzumachen. 

Bill, 20, spielt Basketball

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Während ich spiele, und das mache ich fünfmal die Woche, kann ich mich entspannen und die Probleme aus meinem Alltag vergessen. Ich konzentriere mich auf meinen Körper und das Spiel, mein Kopf kann in dieser Zeit abschalten. Sport ist was Soziales, ich lerne oft Menschen dabei kennen, einige sind meine Freunde geworden.

Hier auf dem Basketballplatz sind wir alle gleich. Auch, wenn man sich natürlich manchmal vergleicht oder kritisiert. Aber immer auf einer positiven Ebene. Es geht nicht darum, dem anderen die Meinung zu sagen, sondern darum, ihm Tipps zu geben. Das motiviert einfach, noch besser zu werden.


Alle Fotos: Annika Eliane Krause. Besuche ihre Webseite, um mehr über ihre Arbeit zu erfahren.


Und wie sehen Menschen vor und nach der Arbeit aus? Annika hat sie für uns fotografiert:

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Fühlen

Sexualpädagogin will, dass man Babys vor dem Wickeln um Erlaubnis fragt
Nun wird sie dafür fertiggemacht.

Egal ob Stillen, Füttern oder die richtige Kita: Wenn es um das Großziehen von Kindern geht, haben die meisten Eltern sehr genaue Vorstellungen davon, was richtig und was falsch ist. 

Da kommen externe Ratschläge nicht immer gut an – vor allem, wenn sie grundlegende Aspekte des bisherigen Lebens mit den eigenen Kindern in Frage stellen. 

Deshalb ist es kein Wunder, dass das Interview einer australischen Sexualpädagogin nun für einen riesigen Aufruhr gesorgt hat. 

Ihr Tipp: Eltern sollten Babys um Erlaubnis bitten, bevor sie deren Windeln wechseln.