Bild: Richard Walch. Canon Botschafter
Skijöring ist nichts für Pistenschleicher

Während der gemeine Wintersportler auf beheizten Liftsesseln durch die Alpen gondelt, lässt sich Franco Moro auf seinen Skiern von einem reiterlosen Pferd durch das eisige Patagonien ziehen. Der 55-Jährige ist amtierender Weltmeister im Skijöring, einer Sportart, bei der das Attribut "Extrem“ wirklich angemessen ist.

(Bild: Richard Walch. Canon Botschafter)
Für Skifahrer mit einer Schwäche für Pferderennen

Skijöring entstand in Norwegen und war ursprünglich als Fortbewegungsmittel durch das verschneite Skandinavien gedacht. Heute sind bei den bis zu 20 Kilometer langen Rennen Geschwindigkeiten um die 50 km/h möglich. Die Pferde gewöhnen sich zwar zunehmend an die Skier, aber die Steuermöglichkeiten sind ohne Reiter sehr eingeschränkt. Abgesehen davon, dass so ein rassiger Vollblüter auch schon mal durchgehen kann und natürlich noch nie etwas vom Einkehrschwung oder Hüttengaudi gehört hat.

Franco Moro liebt diesen Nervenkitzel. Er wird diese Saison zum 31. Mal beim berühmten White Turf Rennen in St. Moritz antreten. Bei seinem ersten Rennen Mitte der Neunziger krachte er so heftig mit einem Gegner zusammen, dass sich ein paar Damen in der VIP Loge am Champagner verschluckten und Moro disqualifiziert werden sollte. Sein Rennstall legte ein gutes Wort für ihn ein. Er dankte es in den folgenden Jahren mit zahlreichen Weltmeistertiteln, ließ sich auf Skiern hinter Sportwagen herziehen und raste für Filmaufnahmen von Canon durch das eiskalte Patagonien.

(Bild: Richard Walch. Canon Botschafter)
Weit draußen in Patagonien

Stubenhocken ist für den Extremsportler keine Alternative. Auch bei kältesten Temperaturen trainiert der gebürtige Schweizer an der frischen Luft. Bei dem Ausblick ist das nur allzu verständlich. Mit den Skiern in einer verschneiten Landschaft im tiefsten Südamerika und sich dabei von einem Pferd ziehen lassen – klingt nicht so schlecht! Das sind Bilder, die man nicht so schnell vergisst.

Die Fotos hier waren übrigens gar nicht so einfach zu schießen und das lag nicht nur an den vor Kälte zitternden Fingern. Die Bedingungen im Winter – und speziell in Patagonien – können sich innerhalb von Minuten verändern, vom blauen Himmel zum mittelschweren Schneegestöber. Aber es lohnt sich. Wenn ihr also auf winterliche Fotosafari geht: nicht zögern, sondern die Kamera immer im Anschlag haben. Wer weiß, wann sich solche Szenen wieder ergeben.

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