Bild: EPA/Yoan Valat
Für die Sportler selbst gibt es strenge Auflagen.

Ohne Flagge, ohne Hymne und auch ohne Mannschaft - bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea 2018 (9. bis 25. Februar) dürfen russische Athleten nur unter neutraler Flagge und allein antreten. Und nur, wenn sie nachweislich ungedopt waren. Das hat das Internationale Olympische Komitee in Lausanne beschlossen. Mit der Entscheidung reagiert die Organisation auf einen der größten Doping-Skandale der letzten Jahre.

Wir haben einen solchen Betrug noch niemals gesehen.
IOC-Ermittler Samuel Schmid

Das IOC sieht es als erwiesen an, dass die russischen Athleten jahrelang vom Staat mit Doping versorgt wurden. Allein von 2011 bis 2015 sollen rund 1.000 Sportler von dem Programm profitiert haben – also auch bei den Olympischen Spielen in Sotschi. 25 Sportler, die an den Spielen teilnahmen, darunter drei Olympiasieger, erhielten eine lebenslange Sperre für die Spiele. (Welt)

Damit der Skandal nicht auffiel, sollen in Sotschi Urinproben vom russischen Geheimdienst geöffnet und ausgetauscht worden sein. Ein ehemaliger Leiter des Doping-Labors half den Ermittlern der Welt-Anti-Doping-Agentur als Kronzeuge bei der Aufklärung des Skandals. 

Auch FIFA unter Druck

Für die FIFA könnte der staatliche Doping-Skandal noch zu einer echten Herausforderung werden. Bislang hat der Fußball-Weltverband noch nicht auf den Olympia-Ausschluss reagiert. Kein Wunder: 2018 ist Russland auch Gastgeber der Fußballweltmeisterschaft.

Mehr zum Thema auf bento:


Food

Koks, Schweiß und Rachegelüste – 6 Geheimnisse, die dir ein Koch bestimmt nicht verrät
Spoiler: Die meisten Köche verachten Veganer

Entspannte Stimmung, leckeres Essen und dazu ein vernünftiger Drink – das macht einen schönen Abend in einem guten Restaurant aus. Doch während sich der Gast entspannt, ist in der Küche oft die Hölle los.

Die Köche stehen meist stundenlang, rennen umher, schnibbeln und filettieren, was das Zeug hält und kassieren dabei die ein oder andere Schnittverletzung und Verbrennung. Das oft alles für wenig Geld und viel Stress

Kaum ein Job ist so anstrengend wie der eines Kochs. Ich weiß das, weil ich seit sechs Jahren als Koch arbeite. 

Wenn ihr am Wochenende frei habt, stehe ich in der Küche. Ich habe schon fast überall gekocht, bei einem Imbiss, in der gehobenen Gastronomie, in diversen Restaurants. Ich habe da zwischen 8,50 und 15 Euro pro Stunde verdient. Bei acht bis zehn Stunden pro Schicht kam da gut was zusammen. 

Zurzeit arbeite ich in einem renommierten Restaurant in einer deutschen Großstadt. In der Küche sind wir zu acht. 

Ich liebe diesen Job. 

Jeden Tag gibt es neue Herausforderungen, die wir im Team lösen. Einen Bürojob könnte ich mir niemals vorstellen. Ich muss mich bewegen und nach der Arbeit hundemüde ins Bett fallen. Da ist die Arbeit in der Küche genau das Richtige.

Aber egal, wo ich bislang gearbeitet habe, einige Sachen begegnen mir immer wieder. 

Hier sind sechs Geheimnisse, die dir dein Koch so bestimmt nicht erzählen würde: