Bild: facebook.com/rio2016

Für die Olympischen Spiele 2016 in Rio hat sich das Internationale Olympische Komitee, kurz IOC, etwas ganz besonderes ausgedacht: einen Social-Media-Maulkorb.

Wie das genau funktionieren soll? Nun, das wissen deutsche Juristen auch nicht so genau (SPIEGEL ONLINE), aber das IOC stellt sich folgendes Vorgehen vor:

Es ist Unternehmen untersagt, Hashtags wie #Rio2016, #Olympia und #OlympischeSpiele zu benutzen, wenn sie keine offiziellen Sponsoren sind.

Wenn es nach der Vorstellung des IOC geht (Olympische Charta, Regel 40), dann hätte sogar ein Tweet oder ein Facebook-Post zu den Olympischen Spielen versehen mit einem Hashtag #Sommer in den kommenden Wochen möglicherweise juristische Konsequenzen. Das Blog netzpolitik.org hat den kompletten Überblick, was alles verboten sein soll.

Kein Bock, sich den Mund verbieten zu lassen

Nun sorgen diese Vorgaben nicht nur bei Juristen für Kopfzerbrechen. Auch deutsche Athleten können noch nicht so recht fassen, was das IOC sich dabei gedacht haben mag. Fest steht jedenfalls, dass auch die Olympioniken unter Beobachtung stehen: Sie dürfen ihren Namen, ihr Bild und ihre sportlichen Leistungen während der Spiele nicht ohne Genehmigung für Werbezwecke einsetzen. Ein Wettkampfbild, auf dem ein Trikotsponsor zu sehen ist, wäre demnach wohl verboten.

Der deutsche Sprinter Sven Knipphals hat wenig Verständnis für den Maulkorb des IOC und wehrt sich gegen die Vorgaben:

Respekt, Sven!

Lass uns Freunde werden!


Haha

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