Bild: dpa/Felix Kaestle

Seit Samstag laufen in Rio de Janeiro die Olympischen Spiele 2016. Und abseits des Medaillenspiegels hat das Sportereignis schon einen Rekord aufgestellt: In Rio nehmen so viele Frauen an den Wettkämpfen teil wie noch nie zuvor.

Knapp die Hälfte aller Athleten sind Frauen.

Nach offiziellen Angaben des International Olympic Comittee (IOC) liegt der Frauenanteil im Starterfeld in diesem Jahr bei 45 Prozent. Vor 20 Jahren waren nur gut ein Drittel aller Teilnehmer Frauen, in den Fünzigerjahren gar nur ein Zehntel (IOC). Hier siehst du die Entwicklung des Frauenanteils seit 1900:

(Bild: Daten: IOC/Grafik: bento)

Bei den ersten Spielen der Neuzeit, an denen Frauen teilnehmen durften, kamen 1900 nur 22 Athletinnen auf 997 Athleten (2,2 Prozent). Die Frauen durften einzeln in Tennis und Golf antreten, bei den Männern war ihnen die Teilnahme an Segeln, Reiten und Crocket erlaubt (Vox).

Andere Sportarten wurden im Laufe der Zeit für Frauen freigegeben. Unter anderem Leichtathletik 1928, Volleyball 1964, Fußball 1996 oder Gewichtheben 2000. In diesem Jahr kam Frauen-Rugby neu als Disziplin hinzu.

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Der Weg zur Gleichberechtigung gelingt allerdings nicht überall im gleichen Tempo: Im Olympischen Komitee, also der Organisation hinter den Spielen, gibt es 128 Mitglieder. Darunter sind allerdings nur 26 Frauen – der Anteil entspricht dem Athletinnenstand von 1976.

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