Bild: John G Mabanglo/epa/dpa
Zwei Fragen, zwei Antworten

Vor zwei Jahren hat der Football-Quarterback Colin Kaepernick seinen Protest gegen Polizeibrutalität während der Nationalhymne gezeigt – jetzt ist er Teil der neuesten "Just Do It"-Werbekampagne von Nike. Der 30-Jährige postete ein Foto der Kampagne auf seinen sozialen Kanälen.

Um was geht es bei den Protesten?

Im August 2016 war Kaepernick der erste, der mit einem Kniefall oder einer erhobenen Faust sich gegen Polizeibrutalität und Diskriminierung von Schwarzen aussprach. 

US-Präsident Donald Trump bezeichnete kniende Spieler daraufhin als "Hurensöhne" – und kritisierte seitdem immer wieder die NFL und die protestierenden Spieler. Kaepernick riet er damals sogar, er solle doch aus den USA ausreisen. (bento

Wie sieht die Nike-Kampagne mit Kaepernick aus?

Das Foto, das der frühere Quarterback postete, zeigt eine Nahaufnahme von ihm mit dem Werbeschriftzug: "Glaube an etwas, auch wenn das heißen sollte, alles andere zu opfern". 

Neben dem ehemaligen NFL-Spieler sind unter anderem auch Football-Spieler Odell Beckham Jr., Basketball-Star LeBron James und auch Tennisspielerin Serena Williams Teil der "Just Do It"-Kampagne. Kaepernick wird schon seit 2011 von Nike gesponsert. 

Über Kaepernick sagte der nordamerikanische Marken-Vizepräsident für Nike, Gino Fisanotti: "Wir glauben, Colin ist einer der inspirierendsten Sportler seiner Generation, der die Plattform Sport dazu nutzte, um die Welt zu verbessern."


Gerechtigkeit

Die Reaktionen auf #WirSindMehr – und wie es jetzt weitergeht

Rund 65.000 Menschen sind nach Chemnitz gekommen, um gegen Rassismus und rechte Hetze ein Zeichen zu setzen – gemeinsam mit Künstlern wie den Toten Hosen, Kraftklub, K.I.Z sowie Casper und Marteria. Die Abreise der Zuschauerinnen und Zuschauer verlief nach Polizeiangaben friedlich und störungsfrei. Im Zusammenhang mit dem Konzert sei es zu keinen Straftaten gekommen.