Am 5. August beginnen die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Unter der Flamme der Olympischen Fackel werden auch 14 Engländerinnen die britische Rugby-Ehre verteidigen. Bevor sie jedoch in Rio aufs Feld ziehen, haben sich die Sportlerinnen für die Zeitschrift Womens' Health ausgezogen und zieren nun die Innenseiten des Gesundheits- und Sportmagazins.

Frauenkörper für Männeraugen?

Dass Athletinnen ihre durchtrainierten Körper auf Hochglanz präsentieren ist nichts Neues. Die amerikanische Schwimmerin Amanda Beard posierte für den "Playboy", die Fußballerin Alex Morgan modelte für "Sports Illustrated" und sogar die deutschen Nationalspielerinnen ließen sich während der Frauenfußball-WM 2011 mit hautengen Trikots ablichten. Hier wird die männliche Leserschaft angesprochen mit Bildern. Für die Magazine ist der sportliche Kontext oft nur ein Vorwand, um Frauenkörper zu zeigen, die als traditionell schön wahrgenommen werden.

Die Rugby-Spielerinnen entschlossen sich für einen anderen Ansatz: Muskeln statt Make-up!
Danielle Waterman(Bild: Getty / Jordan Mansfield )

Obwohl die Rubgy-Spielerinnen fit und gut gebaut sind, sprechen sie in dem Interview über ihre persönlichen Komplexe. Sie würde sich immer an den Moment erinnern, als sie ihr Abschlusskleid anprobierte und sich über ihre breiten, muskulösen Schultern ärgerte, erzählt beispielsweise Danielle Waterman, Mitglied des Rugby-Teams. Jetzt sei sie froh um ihren Körperbau, denn so habe sie das Potenzial zur Profi-Sportlerin: "My body is how it is – 5 foot, 8 inches and powerful. For good reason!"

(Bild: Womans' Health / John Wright)

Mit ihren Bekenntnissen tragen die Frauen zu einer Körperakzeptanz bei, die sich immer mehr von dem normierten Schönheitsverständnis löst. Das Foto, auf dem fünf der Spielerinnen nackt und stolz in die Kamera blicken, verstärkt den Eindruck noch. Ein ehrliches Bild von ehrlichen Körpern, die in ihrer Authentizität beeindruckend und schön sind.

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In der Slideshow: So schön war "Beverly Hills 90210"