Bild: Andreas Arnold/dpa
Seine fünf wichtigsten Aussagen

Vor fünf Wochen schied die Fußball-Nationalmannschaft aus der WM aus, jetzt hat sich Kapitän Manuel Neuer, 32, dazu geäußert – und zum Ausstieg von Mesut Özil aus dem DFB-Team. 

Er sei auf der Suche nach Spielern, die "wirklich stolz sind, für die Nationalmannschaft zu spielen."

Was er sonst noch sagte: 

  • Er sieht den Verband in der Verantwortung: "Es ist die Aufgabe der Verantwortlichen des DFB, die Mannschaft zu strukturieren und dieser wieder ein Gesicht zu verpassen", sagte Neuer am Donnerstagabend im Trainingslager des FC Bayern München.
  • Man müsse "wieder die Spieler da haben, die wirklich stolz sind, für die Nationalmannschaft zu spielen und alles dafür geben, für das eigene Land zu spielen, damit man wieder in die Erfolgsspur kommt."
  • Weiter äußerte er sich zum Özil-Ausstieg nur sehr zurückhaltend: "Es war viel hin und her und es wurde sehr viel darüber gesprochen und geschrieben. Dieses Thema ist natürlich eines, das nach dem Ausscheiden sehr anstrengend war für die, die alles gelesen haben", sagte Neuer.
  • Rassismus sei innerhalb der Mannschaft gegen Özil "überhaupt nicht" vorgekommen.
Wir haben immer versucht, alle Spieler zu integrieren und das wir alles auch für unsere Mitspieler getan haben, damit jeder auch mit einem guten Gefühl in die Spiele geht.»
Manuel Neuer
  •  "Es ist die Entscheidung jedes einzelnen Spielers. Die Gründe muss man für sich selbst suchen, und die hat er dann auch gefunden", sagte Neuer weiter. "Diese Entscheidung akzeptieren wir natürlich." (SPIEGEL ONLINE)

Das nächste Länderspiel der Nationalmannschaft findet am 6. September in München gegen Weltmeister Frankreich an. Damit ein Neustart glücke, brauche es aber noch Zeit, sagte Neuer.

Die Aussagen zeigen, dass Neuer sich nur sehr zurückhaltend zu dem Fall äußern will. Der Kapitän der Nationalmannschaft scheint die Debatte darüber abhaken und sich auf den Sport konzentrieren zu wollen. "Wir haben große Ziele auch in der Nationalmannschaft und wollen natürlich wieder ein anderes Gesicht zeigen", sagte Neuer. 

Mit Material von dpa


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