Bild: Imago
Wie kann etwas so schmerzhaft und so elegant gleichzeitig aussehen?

Na, ist das Video auch schon in eure Timelines geschwappt? Eine junge Bodenturnerin legt eine unfassbare Performance hin, ihre Locken wirbeln durch die Luft, das Publikum in Exstase. Die Turnerin grinst dabei lässig und legt zwischen den Sprüngen kleine Tanzeinlagen ein, aus den Lautsprechern tönt Michael Jackson. Endergebnis: eine perfekte Punktewertung und ein viraler Hit. 

Die junge Akrobatin ist die US-amerikanische Studentin Katelyn Ohashi, 21, die für die University of California, Los Angeles (UCLA) turnt. Und mit ihrer Leistung hat sie nicht nur die Jury begeistert, sondern auch Twitter: Knapp 150.000 mal wurde das Video geteilt, Ohashi hat bereits 113.000 Follwer. 

Besonders ein Sprung in den Spagat – und direkt zurück in den Stand – lässt die Nutzerinnen und Nutzer staunen.

Allerdings löst dieser Move bei einigen Fans auch Phantomschmerzen aus.

Lob gibt es auch von einem anderen jungen US-Shootingstar: Die Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez ist Ohashi-Fan.


Die aktuelle Kür war nicht Ohashis erste perfekte Performance, sie ist schon länger ein Turn-Star. Vor gut einem Jahr erzielte sie mit einer Kür ebenfalls perfekte 10 Punkte, Michael Jackson-Moves inklusive. 



Fühlen

Wir sind alle beziehungsunfähig
Aber manchmal können wir gar nichts dafür.

Ihr versteht euch super, könnt zusammen lachen, netflixen und reden. Plötzlich ist das vorbei. Du fragst nach, es heißt nur: "Sorry, ich bin halt beziehungsunfähig." Zurück bleiben ein gebrochenes Herz und ein Kopf voller Fragen. Was habe ich falsch gemacht?

Die Antwort ist meist einfach: wahrscheinlich nichts. 

Beziehungsunfähigkeit ist nämlich oft – aber nicht immer – nur eine Ausrede. Und die sollte niemand einfach hinnehmen und erst recht nicht selbst benutzen.

Der Berliner Autor Michael Nast hat dem Thema ein ganzes Buch gewidmet, "Generation Beziehungsunfähig“. Darin beschreibt er, warum wir uns so verhalten, wie Tinder die Partnersuche beeinflusst und wie egoistisch wir geworden sind.