Bild: epa/ Armando Babani
Hectooooooor!!!

Bis zum Elfmeterschießen im Viertelfinale gegen Italien ist Jonas Hector kaum aufgefallen. Aber nachdem er Deutschland ins Halbfinale schoss, will jeder wissen: Wer ist eigentlich dieser Abwehrspieler da hinten links? Wir haben die wichtigsten Fakten zusammengefasst:

1. Bei seinen Fußballkollegen heißt er "Harry Hektik"

Das ist aber ironisch gemeint, denn der 26-Jährige ist eher der entspannte Typ. Nachdem er als neunter Elfmeterschütze den Sieg für Deutschland klar gemacht hatte, stammelte er verlegen in die Kamera: "Es waren nicht mehr viele Leute da. Irgendwann muss man dann, und dann hab ich mein Herz in die Hand genommen". (watson.ch)

EM 2016

Am 10. Juni ist die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich gestartet. Den deutschen Kader stellen wir euch nach und nach vor. Die Spielerportraits – und weitere News zur EM – findet ihr hier.

2. Facebook, Instagram, Twitter – ist ihm egal

Hector ist einer der wenigen Profis, der keine professionellen Profile in den sozialen Netzwerken hat. Deshalb gibt es auch wenig private Bilder zu sehen. Zum Glück haben wir aber Poldi. Der zeigt uns, wie die Stimmung nach dem gewonnen Spiel in der Kabine war.

Und feierte den Spieler des 1. FC Köln – auch Poldis ehemaliger Verein – bei Snapchat.

(Bild: Lucas Podolski/Snapchat)
3. Besonders wichtig ist ihm die Einrichtung seines Zuhauses

Denn auf die Frage, was er sich von seinem Profigehalt kaufen werde, antwortete er einmal: "Einen größeren Fernseher...und ein größeres Bett."

Hector spielte vor seinem Wechsel nach Köln 2010 beim SV Auersmacher, einem Fünftligisten aus dem Saarland. (sueddeutsche.de)

4. Er besuchte nie eine Fußballakademie

Als Einziger des deutschen Teams. Hectors Akademie hieß Dorfklub. Auch dieser Weg kann also zum Erfolg führen: Im Jahr 2015 hat er die meisten Länderspiele absolviert. Hector profitierte in der Nationalelf auch von dem Rücktritt Philipp Lahms, der oft die Position des linken Verteidigers besetzte.

5. Als Kind war er ein Fan von Lothar Matthäus

Denn von dem ehemaligen Nationalspieler stammt Hectors erstes Trikot, wie er im Steckbrief auf der Homepage des FC Köln verrät. Sein Lieblingsstadion ist übrigens das des FC St. Pauli und neben dem Sport studiert er auch noch BWL. Fleißig, fleißig. (zeit.de)

Hier geht es zum kompletten Team:
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Today

Donald Trump löscht Davidsstern-Tweet mit Hillary Clinton

Ein Angriff auf Hillary Clinton, der kläglich scheiterte: US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump wollte in einem Tweet seine Konkurrentin angehen – nutze dabei aber dummerweise antisemitische Symbolik.

Zu sehen war neben dem Satz "Die unehrliche Hillary macht Geschichte" eine Fotomontage von Clinton, einer Menge Dollarscheine und ein Davidstern neben ihrem Gesicht – mit dem Slogan "Korrupteste Kandidatin aller Zeiten". (Politico)

Das Klischee vom "geldgierigen Juden" oder "Wucherjuden" ist bereits seit hunderten von Jahren verbreitet. Nachdem zahlreiche Follower und Journalisten die Verwendung des sechszackigen Sterns im Verbindung mit Geld und Korruption kritisierten, wurde der Tweet gelöscht und ohne den Davidsstern erneut verbreitet. (New York Times)