Bild: dpa/Soeren Stache

Der DFB hatte große Pläne. Was in der amerikanischen Football-Liga NFL seit Jahrzehnten üblich ist, sollte es jetzt auch beim DFB-Pokal geben: die Halbzeitshow einer bekannten Musikerin. In den USA schalten viele Menschen beim Super Bowl nur ein, um die Auftritte von Stars wie Lady Gaga, Beyoncé, Madonna oder den Rolling Stones zu verfolgen.

Bei der Premiere dieser Pausenunterhaltung in Deutschland trat Helene Fischer auf – und zwar in der Halbzeit des Endspiels zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt

Das Medley, das Helene Fischer zum Besten gab, kam jedoch bei einem Großteil der knapp 75.000 Fans im Stadion nicht gut an. 

Viele Anhänger begleiteten das Konzert mit anhaltenden Pfiffen, nach dem Ende der Darbietung schwoll das Pfeifkonzert zu einem lauten Crescendo an, während Fischer ungerührt "Danke schön, Berlin!" rief.

Die ARD, die eigens die Tagesschau-Sendung verkürzt hatte, um Fischers Minikonzert live zu übertragen, regelte offenbar den Ton herunter, um den Zuschauern an den Fernsehern die Reaktion des Berliner Publikums zu ersparen.

Auf Twitter gab es unterschiedliche Reaktionen auf das Fiasko im Stadion. 

Manche Fans betonten, ein Fischer-Konzert passe einfach nicht zu einem Fußballspiel:

Andere verteidigten die Künstlerin gegen vermeintliche Respektlosigkeit der Fans:

Vielleicht gibt es aber auch eine viel einfachere Erklärung für die Pfiffe. Schließlich ist Fischer erklärter Fan des BVB. Den Fans von Eintracht Frankfurt kann man vieles nachsagen. Aber nicht, dass sie über so etwas hinwegsehen würden.

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Dieser Artikel ist zuerst auf SPIEGEL ONLINE erschienen.


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