3 Tweets, die das französische WM-Glück zeigen

Touristinnen und Touristen in Paris könnten es jetzt etwas schwieriger haben, wenn sie sich in der Metro orientieren wollen: Einige Stationen haben am Montag vorübergehend einen neuen Namen bekommen, um den Sieg Frankreichs bei der Fußball-WM in Russland zu würdigen. (The Local)

So heißt die Station "Champs Eysées Clemenceau" jetzt "Deschamps Elysées-Clemenceau" – nach dem Trainer der französischen Nationalmannschaft Didier Deschamps. Vor 20 Jahren gewann er bereits als Spieler die WM für Frankreich.

Der Umsteigebahnhof "Charles de Gaulle – Etoile" wurde umbenannt in "On a 2 Etoiles" – "Wir haben zwei Sterne". Frankreich hat nach dem Sieg 1998 zum zweiten Mal die Weltmeisterschaft gewonnen. Die Station "Victor Hugo", eigentlich benannt nach dem französischen Schriftsteller heißt nun "Victor Hugo Lloris", wie der Torhüter der Franzosen. 

"Bercy" wurde kurzerhand "Bercy les Bleus" benannt – ein Reimspiel auf "Merci les Bleus", die Station "Avron" heißt jetzt "Nous Avron Gagné" – ohne das R heißt der Satz "Wir haben gewonnen". 

Und auch im bekanntesten Museum von Paris freute man sich über den Sieg bei der WM. Auf Twitter postete das Louvre ein Bild von Mona Lisa im Trikot – selbstverständlich mit zwei Sternen.


Gerechtigkeit

Was passiert, falls das Mittelmeer komplett abgeriegelt wird
Und geht das überhaupt?

Ein Mensch treibt auf einem riesigen Autoreifen sitzend im Mittelmeer. Die spanische Seenotrettung findet ihn, bringt ihn in Sicherheit. Das Schicksal dieses Geflüchteten ist nur eines von mindestens 479 Menschen, die die Spanier am Wochenende aus dem Mittelmeer gerettet haben. 

Allein am Samstag waren es 300 Flüchtlinge, die von einem Schiff der Guardia Civil aufgenommen wurden, darunter rund 100 Kinder. Am Sonntag brachten die Retter weitere 149 Menschen an Land. (bento)

Während Italien also seine Häfen schließt und Flüchtlinge zurückschicken will, bemüht sich Spanien bei Rettungseinsätzen im Mittelmeer.