Ein blutiges 2:1

Im zweiten Gruppenspiel hat es Deutschland bei der Fußball-WM kurz vor Ende noch geschafft – und holte gegen Schweden ein erlösendes 2:1. 

In der Nachspielzeit!

Bis zur 95. Minute war es eine Zitterpartie – und auch die Zuschauer bangten mit.

Hier sind die witzigsten – und panischsten – Reaktionen zum Spiel: 

Wie war gleich noch mal das Hashtag zum Spiel? Ach ja.

Das Wichtigste zuerst: Wer singt die Nationalhymne?

Selbst der Mesut hinten auf der Bank.

8. Minute – und schon die dritte Torchance.

Die schwedische Abwehr steht aber auch zu gut.

25. Minute – Rudys Nase lernt einen schwedischen Fuß kennen. 

32. Minute – und das deutsche Tor lernt einen schwedischen Ball kennen.

Kurze Zusammenfassung zur Halbzeitpause:

Positiv in die 2. Halbzeit!

48. Minute – BÄM, der Ausgleich!

Von?

Jetzt läuft das.

Oder auch nicht. 

An dieser Stelle eine kleine Trainer-Kritik für Zwischendurch.

90+5. – DA IST DAS 2. TOR! 

Fazit:


Today

​Wie viele Keime sind wirklich auf der Klotürklinke?

Im Kneipen- oder Bahnhofsklo die Türklinke anfassen: gewagt. Bildet man sich zumindest ein. Denn: Die hatten vor einem schon einige andere Menschen in der Hand, und wer weiß, welche Keime er oder sie von draußen hineingeschleppt hat. Ähnliches gilt für die Haltestange in der U-Bahn und das Wechselgeld am Kiosk – oder? Ist es wirklich so dramatisch? Und was kann schlimmstenfalls passieren, wenn sich diese Keime auf uns übertragen

Wir haben Dirk Bockmühl gefragt, Professor für Hygiene und Mikrobiologie an der Hochschule Rhein-Waal.

Beginnen wir mit der Klotürklinke: Lauert dort wirklich eine so große Keim-Gefahr? 

Ja, dort sitzen tatsächlich Keime – da gibt der Experte leider keine Entwarnung. Aber wie viele dort sind, kann sehr unterschiedlich sein: "Das hängt davon ab, wer diese Türklinken wie oft benutzt", sagt Bockmühl. "Wichtig ist auch, ob und wie sie gereinigt werden." 

Auf öffentlichen Toiletten also nach einem ausgehängten Putzplan gucken – und hoffen, dass nicht nur die Klos selbst, sondern auch die Klinken geputzt werden. 

Beruhigend ist: Für Bakterien sind Türklinken nicht das ideale Umfeld. "Sie können dort zwar lange überleben, sich aber kaum vermehren", sagt Bockmühl. Wenn man Pech hat, reicht die vorhandene Menge trotzdem für eine Infektion. "Besonders, wenn jemand ordentlich Fäkalkeime auf der Klinke hinterlassen hat, weil er sich nach dem Toilettengang nicht die Hände gewaschen hat." Bei kleinen Klo-Kabinen ohne Waschbecken ist die Gefahr also besonders hoch.