Bild: Patrick Smith/Getty Images
So schlecht sah es in den letzten Jahren nicht aus.

Es ist eine Reihe bekannter Namen, angeführt von Boxer Floyd Mayweather und Lionel Messi und Cristiano Ronaldo: Das US-Magazin "Forbes" hat eine Liste der bestbezahlten Menschen im Sport herausgebracht. 

Nicht unter den Top 100 sind: Frauen.

Seit 2010 führt "Forbes" die Liste mit mindestens 50 Personen und seitdem war auch immer mindestens eine Frau dabei, manchmal sogar drei. Landete 2017 noch Tennisstar Serena Williams mit einem Verdienst von 27 Millionen Dollar auf dem 51. Rang, schaffte sie es in diesem Jahr keine einzige Frau

Dass Williams in diesem Jahr nicht in der Liste ist, liegt wohl an ihrer Schwangerschaft im vergangenen Jahr, weswegen sie sich eine Auszeit nahm.

Doch auch mit den 27 Millionen aus dem vorherigen Jahr hätte Serena Williams weniger verdient als drei ihrer männlichen Tenniskollegen. 

Roger Federer landete mit einem Einkommen von mehr als 77 Millionen Dollar auf Rang 7, Rafael Nadal und Kei Nishikori nahmen jeweils mehr als 30 Millionen ein. 

Bei einem Blick auf die Einnahmen aus normalem Gehalt und Preisgeldern zeigt sich, dass hier zumindest im Tennis nicht die Schuld an der krassen Diskrepanz zu suchen ist: Auch die männlichen Tennisstars erhielten hier letztes Jahr ähnlich wenig wie Serena Williams. (Forbes

Der Großteil der Einnahmen kommt jedoch aus Verträgen mit Sponsoren – bei Floyd Mayweather waren das im vergangenen Jahr gigantische 275 Millionen Dollar. Auch Tiger Woods ist dank der Werbeverträge nach wie vor einer der bestbezahlten Athleten.


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