Wir waren auf den Intel Extreme Masters in Köln und haben bei Fans nachgefragt.

eSports, also elektronischer Sport, heißt nichts weiter als der Wettkampf zwischen Menschen mit Hilfe von Computerspielen. Mittlerweile gibt es professionelle Spieler, eine riesige Fanbasis und verschiedene Disziplinen. eSport wird von etablierten Sportverbänden in Ländern wie USA, Brasilien, China oder Frankreich als Sportart anerkannt.

Der Deutsche Olympische Sportbund ist allerdings noch nicht ganz so weit. Ist eSport mit Sport vergleichbar? Oder sind das nur Nerds? Wir waren in Köln bei den Intel Extreme Masters, einem riesigen Turnier, und haben bei Fans nachgefragt.

Das sind ganz normale Menschen
Bennet Köhl, 16, Schüler, spielt am liebsten "Heartstone" und "League of Legends"
Man spielt immer mit Freunden
Nikolai Wansart, 20, studiert Englisch und Theologie auf Lehramt, spielt seit 2013 am liebsten "League of Legends"
Richtige Fans gibt es auch beim eSport
Etem, 17, Schüler, macht "League of Legends"-Videos und spielt auch selbst
Die Weltmeisterschaft hat Millionen Zuschauer
Jey, 20, studiert Journalismus und schreibt auch in verschiedenen Portalen über eSports

Bei den Intel Extrem Masters in Köln treten vom 17. bis 20. Dezember sechs internationale Top-Teams gegeneinander an. Das Event gilt als Höhepunkt des eSport-Jahres 2015, ist quasi das Finale der Saison. Dem Gewinnerteam winken am Ende 50.000 Dollar und eine Qualifizierung für die Weltmeisterschaft, die im März 2016 in Kattowitz ausgetragen wird.