Jeder liebt die Isländer. Egal, für welche Mannschaft man bei der Fußball-EM zuerst jubelte – mittlerweile kommt keiner mehr an den Underdogs aus dem Norden vorbei. In der Vorrunde behaupteten sie sich gegen Portugal, im Achtelfinale kickten sie England aus dem Turnier. Nun wartet am Sonntag Gastgeber Frankreich.

Viele (Neu-)Fans faszinieren die magischen Namen rund um Gunnarsson und Sigthórsson. In Island funktioniert das Telefon nach Vornamen, der Nachname orientiert sich am Vornamen des Vaters (Hier gibt's noch mehr Island-Fakten).

Jetzt gibt es einen Trikotgenerator, der dir auch einen isländischen Namen verpasst:

So würden unsere Nationalspieler heißen:

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Unter Islandsk Navne Generator kann sich jeder seinen Namen umwandeln lassen. Das Prinzip ist einfach: Der Nachname ergänzt den Namen des Vaters um ein -son oder -dottir, je nach Geschlecht. Nationalspieler Thomas Müller wird so zu Thómásir Gerhárðson, Mesut Özil wird zu Mesutður Mustáfáson.

Der Generator ist allerdings kein isländisches Projekt: Dahinter steckt die norwegische Nachrichtenseite VG.no.

Noch mehr Island:

Lass uns Freunde werden!


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Boris Johnson (ja, der mit dem Brexit) will doch nicht Premierminister werden

Boris Johnson will nicht britischer Premierminister werden. Der frühere Bürgermeister von London hatte für den Brexit gekämpft. Eigentlich gingen alle davon aus, dass er gerne an Stelle von David Cameron Regierungschef werden würde. Danach sah es bisher auch aus: Schließlich waren die Briten seinem Wahlkampf gefolgt – und hatten für den Brexit gestimmt (bento I). Und David Cameron hatte nach dem Referendum seinen Rücktritt angekündigt (bento II).

Doch Boris Johnson mag nicht mehr.

Er werde nicht für den Vorsitz der konservativen Partei kandidieren, erklärte er am Donnerstag. Als Grund nennt er die Umstände im Parlament.