Zwei Bilder zur Super-Mama

Einen Ultra-Marathon zu laufen, ist schon eine große Leistung. Währenddessen sein Kind zu stillen, eine noch größere. Für Sophie Power aber kein Problem. 

Was ist passiert?

Genau das hat sie beim diesjährigen "Ultra-Trail du Mont-Blanc" gemacht. Der Marathon ist 172 Kilometer lang und dauert zwei Tage. Der Sohn der Britin ist drei Monate alt und heißt Cormac. 

Normalerweise stille sie ihn alle drei Stunden, sagte sie in einem Interview mit dem Fachmagazin "Runners World". Diesmal habe sie 16 Stunden gebraucht, bis sie ihren Sohn wieder füttern konnte. Für sie sei das eine Qual gewesen. Ihr Mann habe ihr bis dahin an jeder Versorgungsstation eine Milchpumpe gereicht und sie habe sie ihm voll wiedergegeben.

Das Foto zeigt, wie sie nach ihrer Ankunft in Courmayeur mit der einen Brust Cormac stillt und an der anderen Milch abpumpt. Danach ging es auch schon weiter. (DerWesten)

Insgesamt hat sie an den zwei Wettkampftagen nur 20 Minuten geschlafen.

Am Ziel hatte sie eine Zeit von 43 Stunden und 33 Minuten – allerdings hatte sie sich mehr erhofft:  "Ich durfte meinen Puls nicht zu weit hoch treiben, weil mein Körper noch nicht darauf eingestellt ist, Fett zu verbrennen. Und bergab musste ich bremsen, um mein Becken zu schützen."

An der Ziellinie gab es noch ein Foto mit beiden Söhnen:

Wie bereitete sich Sophie vor?

Sophie hatte in der Vergangenheit auch schon ihre Kinder bei Wettkämpfen dabei, auf der Kurzstrecke schob sie sie sogar im Kinderwagen vor sich her.

Aber nicht nur das. Auch schwanger habe sie trainiert und an Marathon-Läufen teilgenommen.


Gerechtigkeit

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Er erzählt darin, wie sich Deutschland seiner Meinung nach verändert hat – nicht nur seit Chemnitz – und wie gefährlich es ist, dass sogar Staatsdiener und Staatsdienerinnen ihre Neutralität verlieren. 

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