Bild: Steven Paston/PA Wire/dpa

"Gibt es für die Dame ein Mittel, Ryan Joyce zu schlagen?" – "Vielleicht die Klamottenwahl." 

Was vielleicht wie die Kommentierung eines Darts-Spiels älterer Herren in der Kneipe um die Ecke klingt, hat sich in Wahrheit beim TV-Sender Sport1 während der aktuell stattfindenden Darts-WM in London zugespielt. Auf seine sexistischen Sprüche folgte ein Shitstorm für Co-Kommentator Gordon Shumway – und eine Entschuldigung mit den Worten, er habe sich "missverständlich" ausgedrückt.

Was ist passiert?

Erstmals haben bei der Darts-WM auch zwei Frauen teilgenommen. Das Match zwischen dem Briten Ryan Joyce und der Russin Anastasia Dobromyslova wurde bei Sport1 übertragen, dazu gab es Kommentare von Basti Schwele und TV-Experte Gordon Shumway. Doch dass nun plötzlich bei einer WM eine Frau gegen einen Mann spielt, davon hielt insbesondere Shumway offenbar wenig.

Daraus machte er auch kein Geheimnis: "Ich halte das für keine gute Idee", sagte er während des Turniers. Man könne Frauen ja eine eigene Turnierserie geben. "Bei Bayern München spielt auch keine Frau mit im Team." 

Statt auf die Leistungen der Russin einzugehen, lobt er den Engländer: Man müsse ihm ja ein Kompliment aussprechen, wie er damit umgehe, gegen eine Frau zu spielen. "Er muss ja selbst seinen Mann stehen", so Shumway. 

Immerhin: Sein Co-Kommentator widerspricht ihm immer wieder – etwa beim Bayern-München-Vergleich. Auf Shumways These, Männer würden wohl immer ein Problem damit haben, gegen Frauen zu spielen, entgegnet er: "Aber warum? Es gibt doch keinen Grund dafür."

Wie reagierten Darts-Fans?

Auf Twitter äußerten sich zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer zu den Sprüchen des Sport1-Experten. Manche bezeichneten sie als sexistisch und forderten den TV-Sender auf, ihn nicht mehr als Kommentator einzusetzen.

Wie rechtfertigte sich der Sport1-Experte?

Offenbar bekam Shumway noch während der Übertragung Wind von dem Shitstorm, den er verursacht hatte – und sagte, er habe sich "missverständlich" ausgedrückt. Er habe "überhaupt nichts gegen Frauen im Dart oder Frauen bei dieser WM" und habe außerdem "keine sexistischen Äußerungen" getätigt. 

Diese Entschuldigung wurde aber nicht von allen akzeptiert – manche schrieben, dass seine Äußerungen wohl kaum als missverständlich aufgefasst werden könnten. Sport1 hat sich bislang nicht zu den Kommentaren seines Kommentators geäußert.


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Großartig: NASA-Ingenieur konstruiert Glitter-Furz-Bombe, um Paketdiebe zu bestrafen
Die Reaktionen der Diebe sind göttlich

Paketdiebstahl ist in den USA aktuell ein riesen Thema. Kriminelle fahren mit Autos durch die ruhigen Vorstädte und halten Ausschau nach herrenlosen Paketen auf Verandas. Nur wenige Momente später sind Dieb und Paket gemeinsam verschwunden. Das hat auch der Weltraum-Ingenieur Mark Rober erfahren müssen. Immer wieder wurden ihm Pakete direkt vor der Haustür gestohlen. Deshalb dachte er sich eine ziemlich geniale Bestrafung für die Diebe aus.

Was hat er gemacht?

Rober ärgerte sich über die Diebe und installierte zunächst Kameras, um die Räuber zu stellen. Leider ohne Erfolg. Zwar erwischte er einen Dieb auf Film, die Polizei teilte ihm aber mit, der Diebstahl sei es nicht wert, weiter zu ermitteln.

Also ging Rober noch einen Schritt weiter und nahm sich ein halbes Jahr Zeit, um sich an den Dieben zu rächen. Der NASA-Ingenieur baute hierfür eigenhändig kleine Paketbomben, gefüllt mit jeder Menge Glitter und Pups-Spray. 6 MONATE LANG.