Weggeworfen wird es jetzt nicht

Man glaubte, es sei in den Tiefen eines Tümpels verschwunden, aber jetzt ist zurück: das Mikrofon, das Cristiano Ronaldo einem Reporter wütend aus den Händen riss und in einen Teich schmiss.

Der portugiesische TV-Sender CMTV hat es nun mit Unterstützung zweier Taucher zurückgeholt – für den guten Zweck. Das versiffte Stück soll nun versteigert werden. Die Einnahmen kommen dann behinderten Kindern in der portugiesischen Stadt Funchal zugute, dem Heimatort von Ronaldo. (goal.com/ thesun.co.uk)

Ronaldo hatte das Mikrofon am Tag des letzten Gruppenspiels gegen Ungarn in den See geworfen, nachdem ein Reporter ihn gefragt hatte, ob er für das Duell bereit sei. CMTV fand das Verhalten des dreifachen Weltfußballers "inakzeptabel". Das Verhältnis zwischen dem Sender und Ronaldo ist schon länger angespannt. (SPIEGEL ONLINE)

Am Mittwoch trifft Portugal im EM-Habfinale auf Wales.

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Der Traum des Außenseiters ist vorbei: Mit 2:5 haben die Isländer gegen Frankreich verloren, gegen die Offensive der Franzosen konnten sie nichts ausrichten.

Trotzdem: Egal, wer Europameister wird, die Isländer werden uns noch lange im Gedächtnis bleiben. Sie haben uns gezeigt, wie weit man Einwürfe werfen kann, wie viel Emotionen in einem einzelnen "Huh" stecken – und wie man trotz technischer Unterlegenheit einen Haufen reicher Fußballstars schlagen kann.