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"Es war mir eine Ehre, für Euch spielen zu dürfen, vielen Dank für Alles, was ich mit euch erleben durfte", so gab Bastian Schweinsteiger, 31, am Freitag seinen Abschied von der Nationalmannschaft bekannt (Schweinsteiger bei Facebook). 120 Länderspiele absolvierte er für das deutsche Team. Jetzt ist Schluss. Nicht nur seinen Lieblingskollegen Poldi machte das traurig. Auch wir werden ihn bei der Nationalelf vermissen.

Was man über Bastian Schweinsteiger wissen sollte? Hier sind sieben Fakten:
1. Nein: Nicht Sebastian, sondern Bastian

Zu Beginn seiner Karriere haben sich Fußballfans und Journalisten häufig vertan. Immer wieder musste Schweinsteiger korrigieren. Aber ganz sicher: Das "Se" kann weg. (gala.de/ Berliner Zeitung)

Später, zur WM 2010 in Deutschland, nannten ihn dann alle nur noch Schweini. Häufig in einem Satz mit Poldi, da die beiden Kumpels oft als Duo vor den TV-Kameras rumalberten. Bei Poldi ist der Spitzname geblieben, bei Schweinsteiger nicht.

2. Schweinsteiger wäre beinahe Profi-Skifahrer geworden

Die Abhänge raste Schweinsteiger sogar schneller herunter als sein guter Freund Felix Neureuther, der heute Deutschlands bester Skifahrer ist. Bastian trat in der Kindheit für den bayerischen Skiclub Oberaudorf an, entschied sich aber mit 13 für den Fußball. "Es gab immer Germknödel und Kaiserschmarrn, das war schön, aber es war immer so kalt, und die Skier waren so schwer zu schleppen", sagte Schweinsteiger. (Abendzeitung München)

Immer am lachen: Schweinsteiger bei Instagram
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3. Schweinsteiger ist Fan von Helene Fischer

Deshalb wollte er sich beim Sieg des WM-Titels auf der Berliner Fanmeile auch mit ihr fotografieren lassen. Das gefiel Mats Hummels gar nicht – dem wohl noch größeren Helene-Fan. (stern.de)

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4. Er führte eine "gefestigte Paarbeziehung"

Und zwar mit der serbischen Tennisspielerin Ana Ivanovic. Monatelang sah man die beiden zusammen, ohne zu wissen, ob sie tatsächlich zusammen waren. Im Februar 2015 gab es dann ein offizielles Statement von Schweinsteigers Anwältin: Er und Ana seien in einer "gefestigten Paarbeziehung". (gala.de) Diesen Status haben die beiden jetzt hinter sich gelassen. Seit Mitte Juli sind sie verheiratet.

5. Fußballer sind für ihn keine Helden

Den Weltmeistertitel 2014 hat das deutsche Team vor allem Schweinsteiger zu verdanken. Das Finale gegen Argentinien war eines der besten Spiele, das er je ablieferte. Mehrmals wurde er gefoult, er erlitt eine Platzwunde unter dem Auge und spielte trotzdem weiter.

Trotzdem würde er sich nie als Held bezeichnen: "Helden sind für mich andere. Menschen, die anderen Menschen helfen. Ärzte, Polizisten, Krankenschwestern. Ich versuche hingegen nur alles aus mir und dem Team herauszuholen. Mit Heldentum hat das wenig zu tun", sagte er dem Focus.

6. Ein Schweinsteiger gibt nie auf

Nur 245 Minuten hat Schweinsteiger aufgrund von zwei Innenbandverletzungen 2016 für seinen Verein Manchester United gespielt. Lange war fraglich, ob er überhaupt mit zur EM reisen kann. Doch dann schoss er beim ersten Spiel sogar ein Tor. Im Viertelfinale verletzte er sich erneut. Kein Problem für einen Schweinsteiger: Im Halbfinale ist er wieder einsatzbereit. (sueddeutsche.de)

So feierte Bruder Tobias das erste Tor:

7. Schweinsteigers Bruder war auch ein erfolgreicher Spieler

Zuletzt spielte der zwei Jahre jüngere Tobias für die zweite Mannschaft des FC Bayern München. Im vergangenen Mai beendete er aber seine Karriere. Zweimal verpasste er mit der dem FCB den Aufstieg in die 3. Liga. In 71 Spielen erzielte er 27 Tore. (sport1.de)

Im Halbfinale was Schluss – unser EM-Team
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Gerechtigkeit

Liebe Türken in Deutschland, entspannt euch. Bitte!
Ich hasse mein Land nicht, nur weil ich Erdogan kritisiere.

Mein fünfter Geburtstag war der schönste in meiner Kindheit. Ich erinnere mich noch heute ganz genau: Meine Tante hatte mir eine Schokotorte gebacken und viele Kinder waren gekommen, um mich zu feiern, mit allen war ich verwandt. Diesen Geburtstag feierte ich in Zonguldak, einer kleinen Stadt an der Schwarzmeerküste der Türkei. In jenem Jahr war ich das erste Mal in der Türkei.