Bild: Getty Images
Liebe für den Pudel, Hass für die Schläger

Nach 23 Jahren hat wieder ein deutscher Tennisspieler das Finale der ATP-Weltmeisterschaft gewonnen: Alexander Zverev besiegte Novak Djokovic überraschend in zwei Sätzen.

Nun bejubeln alle den gerade mal 21-Jährigen – und sagen ihm eine ähnlich erfolgreiche Karriere wie Rafael Nadal und Roger Federer voraus. Auf der ATP-Weltrangliste der besten Tennisspieler ist Zverev nun auf Platz 4 geklettert – und liegt dort nur noch 35 Punkte hinter Federer.

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Wie wurde Alexander Zverev so gut? Und was macht er, wenn er nicht auf dem Tennis-Platz steht?

Hier sind sieben Fakten über das Tennis-Talent:

1 Alex hat früh angefangen – und kommt aus einer Tennisfamilie.

Schon vor einigen Jahren schrieb die "New York Times" Alexander Zverev sei ein "aufgehender Tennis-Stern", Roger Federer nannte ihn ein "Supertalent". Von wem er das hat? 

  • Sehr wahrscheinlich von seinen Eltern: Der Vater Alexander Michailowitsch ist 36-maliger Davis-Cup-Spieler für die Sowjetunion und die Mutter ebenfalls eine ehemalige Profispielerin.
  • Alexander wurde in Hamburg geboren und war schon als kleines Kind auf den Tennisplätzen unterwegs, sein zehn Jahre älterer Bruder Mischa ist ebenfalls Profi. (Spox)

So lernte Alex in jungen Jahren die großen Stars kennen. Roger Federer, Novak Djokovic, Andy Murray – erst hat er sie nur bewundert, jetzt spielt er gegen sie.

2 Wenn er verreist, blecht er viel für Übergepäck. 

Wenn Alex unterwegs zu Turnieren ist, kommen meist Mama, Papa und Bruder Mischa mit, außerdem sein Physiotherapeut, sein Athletiktrainer und sein Pudel, verriet er dem DB-Magazin "DB mobil". Außerdem hat er drei Koffer, Tennis-Equipment und einen Klapptisch dabei – für Massagen.

Wir zahlen immer für Übergepäck. Genaue Zahlen kenne ich nicht, aber es ist viel.

3 Aber sein Pudel Lövik muss mit!

Der beste Freund des Menschen? Manchmal der eigene Hund. Und so ist das wohl auch bei Alexander Zverev. Zur Siegerehrung seines bislang größten Erfolges nahm er Hündchen Lovik mit aufs Feld. Der Kleine hatte das Spiel gegen Novak Djokovic die ganze Zeit in der Tasche der Mutter in der ersten Zuschauerreihe verbracht. Auch aufs Siegerfoto durfte er. (Eurosport)

(Bild: Getty Images/Clive Brunskill)

4 Alex steht auf Nervenkitzel. Am liebsten mit Haien.

Im gleichen Interview prahlte er, ein Adrenalinjunkie zu sein. Wenn er nicht Tennis spielt, geht er gerne Wakeboarden oder Tauchen. Und dann bitte mit Haien, alles andere wäre zu langweilig: "Wenn ich am Meer bin und die Chance habe, mit Haien tauchen zu gehen, will ich es unbedingt machen."

Nur Treppensteigen sei ihm zu anstrengend. Da nehme er immer den Aufzug.

5 Boris Becker hat von ihm einen Korb bekommen.

Lange Zeit trainierte der eigene Vater Alexander Zverev. Mittlerweile hat er sich für einen anderen namhaften Coach entschieden. Experten hatten zunächst vermutet, es könnte Boris Becker werden. Tatsächlich sprachen die beiden auch miteinander, doch am Ende wurde nichts daraus. Die beiden hätten festgestellt, "dass es jetzt gerade nicht der beste Zeitpunkt ist für eine Zusammenarbeit. Auch, weil es bei ihm viele andere Dinge in seinem Leben gab." 

In ein paar Jahren könnte das anders aussehen, hieß es damals. Nun arbeitet Zverev mit Ivan Lendl zusammen, einem ehemaligen Kontrahenten von Boris Becker, der bereits Andy Murray zum Weltranglisten Ersten machte. (Spox)

6 Alex macht ziemlich viele Schläger kaputt.

80 pro Jahr, um genau zu sein (DB mobil). Er schlägt mit bis zu 234 km/h auf (Inside-Out Tennis), aber daran dürfte es nicht liegen. Viel mehr packt Zverev einfach hin und wieder die blanke Wut.

7 Und sich gerne mal über Studenten lustig.

Ein Leben abseits des Sports kann sich Alex derzeit nicht vorstellen. Im "DB mobil"-Interview gibt er sich entsprechend souverän:

Andere 20-Jährige sitzen acht Stunden am Tag in der Uni und hoffen, dass sie irgendwann einen Job bekommen. Ich halte die Zukunft in meinen Händen und mache das, was ich möchte.

Haha

Der letzte Partyschrei: Wie Patrick und Lucia beim Feiern zum Meme wurden
"WEIßT DU FÜR FOUCAULT IST ALLES EIN GEFÄNGNIS"

Es ist Wochenende, du gehst aus, du feierst, tanzt, trinkst. Vielleicht triffst du auch jemanden. Möglich ist viel. Dass man wenig später als Meme um die Welt geht, damit rechnet man in der Regel nicht.

Diesen zwei Menschen ist genau das passiert. Auf Twitter wird gerade massenhaft ein Meme geteilt, das die beiden in einem Club zeigt. Er schreit ihr etwas ins Ohr, sie guckt extrem unbeeindruckt.

Und die Leute auf Twitter legen ihm die Worte in den Mund, die für ihren gelangweilten Geischtsausdruck verantwortlich sein müssen.