Mit der Kampagne will er Tabus brechen.

Die Haare raspelkurz, der Dreitagebart sitzt, die Muskeln mit Tattoos verziert – Kenny ist ein klassisches Männermodel. Doch jetzt bewirbt er etwas, das vor ihm vor allem Frauen beworben hatten. Tampons. 

Kenny ist als Kelsey auf die Welt gekommen und Transmann.

Mit 14 folgte das Coming-out, mit 16 rasierte er sich zum ersten Mal die Haare ab und benannte sich um. Mit 17 fing er an, Hormonblocker zu nehmen und seine Periode setzte aus. Bis dahin sah er sich als Mann mit Monatsblutung mit Vorurteilen konfrontiert. (The Independent)

Die Tatsache, dass niemand offen über Perioden zu sprechen schien, war für mich immer schwierig und zwang mich dazu, meine Periode zu verbergen.

Deshalb wolle Kenny sich nun mit der Kampagne "I'M ON" gegen die Tabuisierung der Periode einsetzen und Menschen dazu motivieren, offen darüber zu sprechen. Die Periode müsse nicht still und heimlich ablaufen – das direkte Ansprechen sei der erste Schritt in die richtige Richtung. 

Ein Teil der Erlöse geht an eine wohltätige Organisation, die Menstruationsprodukte an Bedürftige spendet.

Die Kampagne wurde von der englischen Firma Pink Parcel ins Leben gerufen, die das Thema Menstruation enttabuisieren will. 


Today

Statt schärferer Waffengesetze gibt es in den USA jetzt durchsichtige Rucksäcke
"Wie Pflaster auf einen gebrochenen Knochen."

Wenn im April Schüler der Marjory Stoneman Douglas High School von ihren Frühlingsferien zurückkehren, können sie nicht mehr mit einem gewöhnlichen Rucksack zur Schule gehen. Stattdessen müssen sie aus Sicherheitsgründen durchsichtige Rucksäcke tragen, die ihnen von der Schule zur Verfügung gestellt werden. (The Hill

An der Highschool in Parkland hatte ein 19-Jähriger ein Massaker angerichtet, die Schüler setzen sich seitdem für strengere Waffenkontrollen in den USA ein.

Statt der schärferen Waffengesetze gibt es also: Rucksäcke.