Bild: Christopher Polk/Getty Images
Die verdammt coole Reaktion der neuen Batwoman in einem Zitat.

Ruby Rose wird in einer neuen Serie Batwoman darstellen, die Superheldin aus dem DC-Universum. Die moderne Batwoman aus den Comics ist lesbisch und es scheint, als hätte man kaum eine bessere Hauptdarstellerin für die Serie finden können: Auch Ruby Rose ist lesbisch, macht kein Geheimnis daraus und bezeichnet sich zudem als großen Comicfan. (bento)

Doch manche Menschen haben mit der Wahl der australischen Schauspielerin offenbar ein Problem. Sie kritisierten, Rose sei "nicht lesbisch genug". Auf die absurden Äußerungen hat Rose jetzt reagiert – und ihren Twitter-Account gelöscht. (Hollywood Reporter)

Was genau haben die Kritiker an Ruby Rose zu mäkeln?

  • Die Figur der Batwoman ist in den neueren Comics jüdisch. Manche sagten, Rose wäre die falsche Wahl, weil sie keine Jüdin ist.
  • Andere argumentierten, ihr mangele es an schauspielerischem Können. Bisher war sie unter anderem in "Orange is the New Black" zu sehen.

Als aber "Fans" sagten, Rose könne keinen lesbischen Charakter spielen, hatte die Schauspielerin offenbar genug. Sie löschte ihren Twitter-Account und schränkte die Kommentarfunktion auf Instagram ein.

Wie begründete Ruby Rose ihren Schritt?

Wie der "Hollywood Reporter" berichtet, schrieb die Australierin einen letzten Tweet an die Kritiker:

"Wo kam denn bitte die Aussage 'Ruby ist nicht lesbisch, also kann sie nicht Batwoman sein' her - das war ja wohl das lächerlichste, was ich je gelesen habe. Ich habe mich mit zwölf geoutet. In den letzten fünf Jahren musste ich mich immerzu mit dem Vorwurf 'sie ist zu gay' herumschlagen. Und jetzt dreht ihr das einfach so um?"

Frauen und Minderheiten sollten sich stattdessen zusammenschließen: "Gemeinsam sind wir nicht zu stoppen", schrieb Rose demnach weiter. Nun freue sie sich schon darauf, mehr als vier Stunden pro Nacht zu schlafen. Ihre letzten Worte auf Twitter:

Wenn ihr mich braucht, ihr erreicht mich auf dem Batphone.
Ruby Rose

Today

Polizei verbietet Essener CSD-Demonstranten die Fetischmasken
Wir haben nachgefragt – hier sind drei Perspektiven auf die Aktion.

Beim Christopher Street Day in Essen hat die Polizei Demo-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern offenbar das Tragen von Fetischmasken verboten. Besonders die sogenannten "Petplayer" gerieten ins Visier der Polizei. Das bestätigte die Polizei Essen im Gespräch mit bento.