Die Regenbogenflagge ist um zwei Farben reicher: braun und schwarz. Zumindest in Philadelphia, denn dort wurde die erweiterte Flagge vergangene Woche erstmals gehisst und begleitete die diesjährige "Pride"-Parade. Die Initiative More Color More Pride fordert mit dem Symbol vor allem eins: mehr Toleranz gegenüber Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe. (queer.de)

Wie kam es dazu?

In einem Video erklärt die Initiative, dass vor allem folgende Schlagzeilen sie zu der Geste veranlassten: 

"Diese Sonntagsparade zeigte die weniger tolerante Seite der Pride"

"Keine Asiaten, keine schwarzen Menschen: Warum tolerieren Homosexuelle offensichtlichen Rassismus?"

Es gelte dem entgegenzuwirken, also Menschen unterschiedlicher Hautfarbe in die LGBTQ-Gemeinschaft zu integrieren

Denn people of colour würden leider immer noch oft ignoriert, an den Rand der Gesellschaft gedrängt oder sogar absichtlich ausgeschlossen. Die Initiative will "nicht nur darüber reden, people of color zu integrieren, sondern es auch wirklich tun". "Es mag wie ein kleiner Schritt aussehen. Aber gemeinsam können wir große Schritte in Richtung einer wirklichen inklusiven Community gehen."

So wie bei der Einweihung der Flagge:

Somit könnte die Flagge kurz nach dem Tod ihres Erfinders, Gilbert Baker, einen neuen Style bekommen

Was bedeuten die anderen Farben?

Der Rest der Flagge symbolisiert verschiedene Themenbereiche

  • Rot steht für "Leben"
  • Orange: Heilung
  • Gelb: Sonnenlicht
  • Grün: Natur
  • Blau: Harmonie 
  • Violett: Geist

Ursprünglich waren auch Pink (Sexualität) und Türkis (Kunst) dabei. Aber die Farbe Pink konnte damals nicht in der Masse produziert werden. Daraufhin musste auch Türkis weichen, um wieder eine gerade Zahl an Farben zu haben. (Welt)

In Deutschland dürfte die Flagge wohl nicht ergänzt werden. "Braun ist keine Farbe des Regenbogens" heißt es häufig bei CSD-Veranstaltungen, um sich von Rechtsextremen und Rechtspopulisten zu distanzieren.


Fühlen

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Die tierischen Begleiter sind für ihre Menschen unglaublich wichtig. Allein in Deutschland gibt es laut Statistiken rund 30 Millionen Haustiere (Statista), zahlreiche Studien zeigen, dass die Tiere sogar gut für die Gesundheit ihrer Halter sind (Welt). Doch nicht nur das: Für ihre Besitzer sind sie häufig wie Familienmitglieder.