User markieren queere Orte auf der ganzen Welt.

Queere Orte, Momente und Erinnerungen gibt es auf der ganzen Welt. In einer interaktiven Version von Google Maps können queere Menschen ihre Erlebnisse an bestimmten Orten festhalten und so mit anderen aus der Community teilen. "Queering the Map" heißt das Projekt.

Wer steckt dahinter?

Gegründet wurde die Seite von Lucas LaRochelle. Als Teil eines Kursprojektes an der Concordia Universität (Montreal, Kanada) startete er die Webseite 2017 und entwickelt sie bis heute weiter.

Die Einträge werden von der Community anonym verfasst (PaperMag). Hier einige Beispiele:

  • Dass ich queer bin, habe ich in der Highschool herausgefunden. Ich habe mich meinen besten Freunden anvertraut und dann bemerkt, dass sie ebenfalls queer sind – seit diesem Tag sind sie die wichtigsten Menschen in meinem Leben. (Brasov, Rumänien)
  • Wo ich meine Freundin zum ersten Mal traf. (Offenburg, Deutschland)
  • Ich war der erste Kuss eines Mädchens. Ihre Freundin fand es nicht gut, dass sie ein Mädchen küsste also hat sie sie weggezogen. Aber es war schön, für jemanden die Person zu sein. (Ko Tao, Thailand)

Wieso war die Seite Anfang des Jahres down?

Ende Februar hatte die Seite mehr als 6500 Pins – doch es gab auch negative Beiträge. Pro-Trump-Trolle müllten die Karte mit Hass-Kommentaren zu. LaRochelle nahm die Seite daraufhin offline

Doch mit Hilfe der Community konnte er die Seite wieder aufbauen und Mitte März wieder live schalten. Die User freuen sich und pinnen fleißig weiter ihre Erfahrungen an die Karte. (Broadly)


Today

New York verbietet Yoga-Kurse mit Ziegen
Achja, die Großstadt.

Achja, New York! Die Großstadt an der amerikanischen Ostküste! Hier entstehen Trends! Oder werden verhindert – so wie diese Idee: Yoga-Kurse mit Ziegen. 

Das sieht in etwa so aus: