"Wir haben noch keine gleichen Rechte in Deutschland"

Seit November 2017 ist Kevin Kühnert Bundesvorsitzender der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD, kurz Jusos. Bekannt wurde der Politiker vor allem für seinen vehementen Kampf gegen eine Neuauflage der Großen Koalition. In den wenigen, stressreichen Wochen nach der Bundestagswahl nahm er 15 Kilo ab – und kassierte am Ende in der Mitgliederabstimmung dennoch eine Niederlage. 

Trotzdem wurde er zum Hoffnungsträger für eine schwächelnde und ziellose SPD. (bento)

Damals sagte er zu bento:

Wir werden den Finger in die Wunde legen, wir werden dafür sorgen, dass die Regierung nicht wieder so trantütig arbeitet wie in den letzten vier Jahren.
Kevin Kühnert

In Talkshows, auf Demos und in Nachrichtenbeiträgen engagiert sich Kühnert seitdem für Themen wie die Abschaffung des Paragraphen 219a, Wohlstandsverteilung oder die Rechte der LGBTI-Gemeinschaft in Deutschland. bento hat den 29-jährigen Berliner getroffen und mit ihm über den Christopher Street Day gesprochen. 

Das ganze Interview gibt es im Video oben.


Grün

Ist Carsharing in Großstädten wirklich nachhaltig?
Wir haben jemanden gefragt, der es wissen muss

Ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich abends mit Freundinnen und Freunden noch etwas essen gehe und danach zu faul bin, bis zur 500 Meter entfernten U-Bahn-Station zu laufen. Das Carsharing-Auto steht praktischerweise direkt vor der Tür. 

Ich denke, ich tue etwas Gutes, schließlich fahre ich kein eigenes Auto, sondern teile mir eines. Ich fahre selten Fahrrad und nutze eben viel lieber für einige Minuten einen Leihwagen.