Bild: dpa / Victoria Jones
Wird auch Zeit!

Großbritanniens Premierministerin Theresa May will zukünftig gegen Konversionstherapien für Schwule und Lesben vorgehen. Als sie am Dienstag den sogenannten "LGBT Action Plan" vorstellte, bezeichnete May diese Umerziehungstherapien als "abscheulich". (Independent)

2017 befragte die britische Regierung rund 108.000 Schwule und Lesben zu ihren Lebensumständen, die Ergebnisse sind im "LGBT Action Plan" zusammengefasst. 

Die Konversionstherapie wurde rund 5400 Befragten ans Herz gelegt, beispielsweise von Familienmitgliedern, Glaubensgemeinschaften oder Gesundheitsorganisationen. "Konversionstherapie" oder "Reparativtherapie", bezeichnet Maßnahmen, bei denen Menschen von ihrer Homosexualität "geheilt" werden sollen.

2160 Schwule und Lesben gaben an, die Therapie gemacht zu haben. 

Jetzt soll die Konversionstherapie abgeschafft werden.

Weitere Ergebnisse des Reports:

  • 68 Prozent  der Befragten gaben an, nicht in der Öffentlichkeit Händchen zu halten, um Ärger zu vermeiden.
  • Zwei von fünf wurden wegen ihrer Sexualität beleidigt oder körperlich angegriffen.

Die Lösungsansätze sind unter anderem diese:

  • Mehr Schulprogramme gegen Homo-, Bi- und Transphobie
  • Mehr Schutzmaßnahmen für queere Schülerinnen und Schüler
  • Die britische Polizei soll zukünftig schneller auf Meldungen von Gewalt gegen LGBTQ-Menschen reagieren.

Insgesamt soll es 75 Punkte geben, die die Akzeptanz der LGBTQ-Gemeinde in Großbritannien vergrößern sollen. Dazu werden 4,5 Millionen Pfund von der Regierung zur Verfügung gestellt. 

Auf Twitter schrieb die britische Premierministerin, sie sei stolz, konkrete Schritte erarbeitet zu haben, um das Leben queerer Menschen zu verbessern: 

May wolle für mehr Akzeptanz im Land sorgen – für jeden

Wenn ich sage, ich möchte, dass dieses Land jeden einbezieht, dann meine ich wirklich jeden – egal, wen Sie lieben oder mit welchem Geschlecht Sie sich identifizieren.
Theresa May

Style

Lena Meyer-Landrut zeigt dir, wie Feministinnen sich schminken 🙄
2 Fragen, 2 Antworten

Wenn es nach Lena Meyer-Landruts Werbepartner L'Oréal geht, dann tragen Feministinnen eher so dunklen Lidschatten. Dunkelgrün, um genau zu sein. In einem neuen Schmink-Tutorial zeigt die Sängerin, wie Frauen, die sich für Gerechtigkeit zwischen Mann und Frau einsetzen, wohl so aussehen könnten.

In dem Video präsentiert Lena den "Statement Look Feminist", benannt nach einer gleichnamigen Schminkpalette. Zum "feministischen" Look gehört auch ein dunkelgrünes Kleid, angeklatschte Haare und ordentlich gekämmte Augenbrauen. Lena meint:

"Hallo meine Lieben, wir sind hier im Atelier von L’Oréal Paris und schminken jetzt diesen tollen Statement-Look. Wir haben hierfür die 'La Petite Palette' benutzt, den 'Feministen', und ich würde mich super freuen, wenn ihr das Ganze nachschminkt und mich auf euren Bildern taggt und mir euer Ergebnis zeigt."