Mit einem starken Foto

Dass Emma Watson nicht nur Schauspielerin, sondern auch Menschenrechtlerin ist, ist bekannt. Mit ihrer UN-Kampagne "HeForShe" kämpft sie seit Jahren für die Gleichstellung der Geschlechter. Doch das ist nicht das einzige, wofür Watson sich einsetzt: Mit ihrem neuesten Post setzte sie nun ein Zeichen für Transmenschen.

Emma Watson: "Transrechte sind Menschenrechte."

Sie veröffentlichte ein Foto von sich, auf dem sie mit einem bedruckten Shirt zu sehen ist. "Trans rights are human rights" ist darauf zu lesen: Transrechte sind Menschenrechte. Emma machte durch Verlinkungen in ihrem Post außerdem auf mehrere Organisationen aufmerksam, die vor allem auch junge Transmenschen unterstützen. 

trans* Menschen

In diesem Artikel haben wir uns dafür entschieden, die Bezeichnung trans* Menschen zu verwenden. Hier findest du weitere Informationen zum Wording: TransInterQueer e.V. aus Berlin.


Innerhalb kürzester Zeit antworteten zahlreiche Transmenschen auf Emmas Beitrag und bedankten sich für ihre Unterstützung.

Auch, wenn es nur ein Foto auf Twitter ist:

Selbst so eine kleine Geste kann manchmal einiges bewirken – in diesem Fall zeigt das Foto vor allem jungen Transmenschen, dass sie nicht alleine sind und dass es Menschen und Organisationen gibt, die ihnen helfen.


Today

Zwei Tage nach der Cannabis-Legalisierung wird in Kanada das Gras knapp
In Montreal standen Menschen sieben Stunde in der Schlange.

Kanada ist seit Mittwoch das zweite Land weltweit, in dem Cannabis vollständig legalisiert wurde. Jeder erwachsene Staatsbürger darf dort Marihuana kaufen, besitzen, konsumieren – und sogar selbst anbauen. So war es bisher nur in Uruguay. Und schon nach zwei Tagen sind erste Folgen der Legalisierung spürbar: Das Gras wird knapp!

Was ist in Kanada nach der Legalisierung von Marihuana passiert?

Es gab einen Ansturm auf die Verkaufsstellen, sodass schon nach kurzer Zeit erste Produkte ausverkauft waren und es zu Lieferengpässen kam. Das passierte unter anderem in Quebec, Alberta, Prince Edward Island und auch an der Ostküste in Neufundland, so berichtet es ein WDR-Korrespondent der Tagesschau.

In Montreal berichten Menschen, sie hätten sieben Stunden vor einem Marihuana-Geschäft angestanden, um dann abgewiesen zu werden. Die Polizei hatte dafür gesorgt, dass die Menschenmenge sich zerstreut. Die kanadische Regierung berichtet, dass die Nachfrage weit über den Erwartungen liege. (MDR)

Kanada diskutiert nun einen Straferlass für Verurteilte.

Die Regierung plant nun laut Tagesschau ein weiteres Gesetz. Das Ziel: Menschen, die wegen Marihuana-Besitzes verurteilt worden sind, könnte soll eine schnellere Tilgung des Strafeintrages ermöglicht werden. Einer Studie nach könnte das für mehr als eine halbe Million Kanadier gelten. (Tagesschau)

Auch die kanadische Polizei stellt sich um. Und die Polizei in Kanada informiert:

Bitte ruft uns nicht, weil jemand Gras raucht. Menschen dürfen das jetzt!

Offenbar haben nicht alle Kanadier mitbekommen, dass der Konsum von Cannabis jetzt legal ist. Darum startete die Polizei auf Twitter eine Kampagne. Die Message: Kiffende Menschen sind kein Grund, die Polizei zu rufen –ebenso wie zum Beispiel aufgebrauchtes Datenvolumen.